Brand an der Wiesn breitet sich aus - Spezialisten vor Ort

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Tiefbetrübt, aber noch längst nicht geschlagen mussten Maximilian Eisenlauer  und seine Teamkollegen nach dem Schlusspfiff gestern Abend in Weßling getröstet werden.

Niederlage gegen Weßling im Hinspiel

Landsberieds dramatische 0:1-Schlussphase in der Relegation

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Wenn der FC Landsberied beim Rückspiel so unter Strom steht wie gestern bei der Ansprache von Trainer Florian Holzmann nach der 0:1 (0:1)-Niederlage beim SC Weßling, kann aus der Rückkehr in die Kreisklasse noch was werden.

 „Das war die beste zweite Halbzeit seit langem“, brüllte Holzmann fast beschwörend nach dem Schlusspfiff, die Hände geballt und halb in die Hocke gehend. Zuvor hatte er ein Team gesehen, das sein Formtief aus den Punktspielen überwunden zu haben scheint.

So richtig mutig waren die Gäste allerdings erst in den letzten gut 20 Minuten geworden, als die Partie vor allem durch die Gastgeber ruppiger geworden war. „Danach hätten wir uns ein Unentschieden mehr als verdient gehabt“, trauerte auch FC-Präsident Michael Bals den verpassten Chancen nach. „Aufholen können wir das allemal, aber es ist auch ein gefährliches Ergebnis.“

Womöglich hätten sich die Landsberieder eine bessere Ausgangsposition verschaffen, wenn sie die erste Halbzeit energischer angegangen wären. „Da waren wir viel zu ängstlich“, stellte Bals fest. Fast schien es so, als hätten die Landsberieder noch die verpasste Meisterschaft in den Beinen und vor allem in den Köpfen.

Für Bals war nach den ersten 45 Minuten klar: „Wir haben keinen Zugriff zum Spiel gefunden.“ In der Tat wirkten da die Weßlinger spritziger und spielten da ihre durchaus vorhandene größere technische Stärke aus. Ihr Keeper Johannes Urban wurde vom A-Klassisten kaum beschäftigt. Sein Landsberieder Gegenüber Kevin Schneider dagegen musste mehrfach kräftig zupacken: „Er hat uns da im Spiel und durchaus auch in der Relegation gehalten“, lobte Bals.

In dieser Phase kam für die Gäste noch erschwerend hinzu, dass sie bereits nach gut einer halben Stunde in Unterzahl spielen mussten. Ausgerechnet Kapitän Christoph Schindler hatte die Gelb-Rote Karte gesehen. Einen Karton sah er, weil er zu früh aus derMauer gelaufen war, den anderen wegen Foulspiel. „Überflüssig und mit ein wenig Fingerspitzengefühl vermeidbar“, bewertete Bals die Entscheidung des Karlsfelder Unparteiischen, der die Begegnung aber im Griff hatte.

Mit dessen Wiederanpfiff war dann vom Nachteil, in Unterzahl spielen zu müssen, immer weniger zu spüren. Vor allem weil Roman Sixt auf dem Feld immer mehr die Chef- und Antreiberrolle übernahm. Am dichtesten dran am Ausgleich war in der Nachspielzeit der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Eisenlauer, dessen Fußspitze etwas zu kurz war.

„Solche Szenen taugen zum Mutmacher“, so Bals, der auch bei den Weßlinger flatternde Nerven ausmachte. Deren gefährlichster Stürmer, der schnelle Daniel Gebreslasje, wird nach seiner Roten Karte im Rückspiel fehlen. Und für das hat Trainer Holzmann schon mal angekündigt: „Heute lassen wir Weßling jubeln. Dafür jubeln wir am Sonntag.“

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