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Damals noch im SCF-Trikot: Dardan Gashi in der Saison 2010/2011.

Fürstenfeldbruck trifft auf Ex-Kumpel

Der Ex-Kumpel verzichtet auf Geschenke

SC Fürstenfeldbruck - Mit dem Toreschießen tut sich der SC Fürstenfeldbruck heuer ohnehin schwer. Am Samstag, 15 Uhr, wartet beim Tabellendritten SV Schalding-Heining nun eine Mammut-Aufgabe auf den SCF-Sturm.

Die Niederbayern aus einem Passauer Stadtteil haben sich seit vier Spielen kein Gegentor mehr eingefangen. Drei Zu- Null-Siege und ein torloses Remis weist die Statistik aus den vier jüngsten Partien aus. Davon kann der SCF nur träumen. Die bittere Realität an der Amper lautet: Von den letzten sechs Spielen wurden fünf verloren. Bei den letzten beiden Pleiten kassierten die Brucker einmal fünf und einmal vier Tore. Außer beim 5:1 gegen Gersthofen gelang jedesmal bestenfalls ein Tor, gegen Haching ging der Brucker Angriff sogar leer aus. Dass nun auch gegen den vier Klassen tiefer spielenden TSV West im Sparkassenpokal nur drei Tore in der regulären Spielzeit gelungen sind – erst das Elferschießen wurde dann gewonnen –, dürfte der starken Abwehr der Gastgeber an der Donau auch keine Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Nicht ganz unschuldig an der niederbayerischen Defensivstärke ist ausgerechnet ein ehemaliger Brucker. Dardan Gashi hat 14 von 15 Saisonspielen für die Gastgeber bestritten und sich damit gleich in seinem ersten Jahr beim SV zum Stammspieler gemausert. Nach Passau hat es den Abwehr- Hünen aufgrund seines dortigen Jura-Studiums verschlagen. „Ich habe aber immer noch Kontakt zu einigen Brucker Spielern.“ Ein wenig komisch sei es für ihn schon, jetzt gegen die Spieler anzutreten, mit denen er letzte Sai son noch zusammengespielt habe.

„Ich freue mich darauf.“ Geschenke will er an seine ehemaligen Spezln aber nicht verteilen. Gashi: „In den zwei Spielen gegen uns muss der SCF verlieren, ansonsten darf er alles gewinnen.“ Davon, alles zu gewinnen, ist der SCF derzeit allerdings ein gutes Stück entfernt. Gashi hält das aber für eine Momentaufnahme. „Die Mannschaft hat genug Qualität und wird am Ende schon da stehen, wo sie eigentlich hingehört.“ Dass der SCF zuletzt bis auf den Ausreißer gegen Gersthofen hauptsächlich Lehrgeld zahlte, bezeichnet der Ex-Brucker als kleines Tief, „das bei jeder Mannschaft halt mal kommt“. Ob der SCF nach Ende seines Studiums noch einmal ein Thema für ihn wird, will Gashi noch nicht sagen. „Die Regelstudienzeit sind neun Semester. Das sind viereinhalb Jahre – eine lange Zeit.“ Zumal für den angehenden Juristen auch noch nicht klar ist, ob sich später Beruf und Fußball noch vereinen lassen.

Quelle: fussball-vorort.de

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