Noch immer kann der SC Fürstenfeldbruck keinen Abschluss mit dem neuen geheimnisvollen Sponsor vermelden.

"Im Grundverständnis sind wir uns einig"

SCF: Warten auf Zusage des neuen Geldgebers

SC Fürstenfeldbruck – Noch immer kann der SC Fürstenfeldbruck keinen Abschluss mit dem neuen geheimnisvollen Sponsor vermelden. „Im Grundverständnis sind wir uns bislang zwar einig“, sagt SCF-Vizepräsident Frank Demmer.

Aber es seien noch viele kleine Details zu klären. Der SCF-Vize rechnet vor nächster Woche nicht mit einem Ergebnis.

Den im Umfeld laut gewordenen Unkenrufen, dass Trainer Roberto Fontana zur Disposition steht, sobald die neue Geldquelle sprudelt, erteilt Demmer eine klare Absage. Er sieht den Coach derzeit in einem Lernprozess. Einen Großteil des SCF-Kaders hat der Übungsleiter seit der Jugend begleitet. „Jetzt kommt er in eine Phase, in der sich die Spieler vielleicht nicht mehr so führen lassen, wie noch in der Jugend“, sagt Demmer.

Der Verein will dem Trainer die Zeit geben, sich hierauf einzustellen. „Den Eindruck, dass Roberto Fontana die Mannschaft nicht mehr erreicht, haben wir nicht, derzeit steht er nicht zur Diskussion.“ Demmer bezeichnet es als nicht fair, den Trainer in Frage zu stellen. „Schließlich hat er uns wieder in die Bayernliga gebracht.“ Den ganz großen Umbruch mit einem neuen Geldgeber im Rücken schließt Demmer ebenfalls aus. „Neues Geld dient in erster Linie dazu, den bestehenden Kader abzusichern“, sagt er.

Darüber hinaus gebe es Überlegungen, den Kader gezielt auf einer oder zwei Positionen zu verstärken. Vor allem die Tiefe gehöre noch aufgemöbelt. „Wenn beispielsweise Marcel Ebeling ausfällt, haben wir kaum Alternativen.“ Das hatte sich zuletzt gezeigt, als die Brucker ohne den verletzten Stürmer kaum Torgefahr versprühten. Das Präsidium sei aber überzeugt, dass der Kader – sofern vollzählig – die Qualität habe, um die Bayernliga zu erhalten.

Dass Torhüter Michael Beck und Stürmer Matthias Lokietz nach der jüngsten Pleite gegen Rosenheim aufeinander los gingen, war Gegenstand der jüngsten Mannschaftssitzung. „Die Wogen sind geglättet“, sagt Demmer. Natürlich begrüße man das Verhalten nicht. Weitergehende Konsequenzen für die Streithähne schließt der SCFVize aus. „Sowas passiert, ist aber schon wieder runter gekocht.“

ANDREAS DASCHNER

Quelle: fussball-vorort.de

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