Gegen Adelshofen musste Wildenroth (weiße Trikots) zwar hart kämpfen, zum Sieg reichte es trotzdem.
+
Gegen Adelshofen musste Wildenroth (weiße Trikots) zwar hart kämpfen, zum Sieg reichte es trotzdem.

Maximilian Scheidl könnte zum Schlüsselspieler werden

Spitzenspiel mit Wegweiser-Charakter: Wildenroth empfängt Türkenfeld

  • VonHans Kürzl
    schließen

Es knistert in der A-Klasse: Im Spiel Dritter gegen Zweiter empfängt die SpVgg Wildenroth den TSV Türkenfeld.

Grafrath/Türkenfeld – Topspiel, Verfolgerduell – dem Aufeinandertreffen des SpVgg Wildenroth und des TSV Türkenfeld am Sonntag, 15 Uhr, könnte man viele Etiketten anheften. Türkenfelds Trainer Dieter Birkner drückt es anders aus: „Wenn der Dritte auf den Zweiten trifft, ist es ein Duell auf Augenhöhe.“

Und weil in solchen Duellen Kleinigkeiten entscheidend sein können, greift Birkner ein wenig in die mentale Trickkiste. „Die Favoritenrolle liegt schon leicht bei den Wildenrothern.“ Er begründet das unter anderem damit, dass in den Reihe der Gastgeber mit Maximilian Scheidl ein Spieler steht, der bereits drei und vier Spielklassen höher gekickt hat.

TSV-Coach Dieter Birkner: „Wir haben auch unsere Qualitäten“

Für Birkner Grund genug, sich der Aufgabe in Wildenroth mit Respekt zu nähern. Aber kein Anlass in Ehrfurcht zu erstarren. „Wir haben auch unsere Qualitäten“, sagt Birkner. Neben einer stabilen Abwehr kann Türkenfeld ebenfalls eine respektable Offensivreihe anbieten. In den Top Zehn der Torjäger sind mit Tobias Holzleitner, Felix Wimmer und Julius Zähring drei TSV-Kicker vertreten. Auf diese Ausgeglichenheit und eine gewisse Unberechenbarkeit will Birkner setzen.

Der Bedeutung der Partie ist sich auch SpVgg-Sprecher Jürgen Throm bewusst. Vorentscheidend sei die Sache nicht, dazu sei die Saison noch zu jung. „Aber ein Wegweiser, wo die Straße hinführt, ist dieses Ding schon, für beide Teams“, so Throm. Für die Wildenrother ist das Spiel um so wichtiger, weil sie in diesem Monat noch auf Geltendorf und Landsberied treffen. „Da wollen wir uns vorher schon eine gute Basis schaffen“ sagt Throm. Man werde daher konzentriert an die Aufgabe herangehen. (Hans Kürzl)

Auch interessant

Kommentare