Alle Überzahl und blütenweiße Trikots nutzten den Wildenrothern Michael Mayr (l.), Markus Zeise (M.) und Keeper Simon Bentenrieder nichts. Am Ende waren Torschütze Felix Wimmer und seine Türkenfelder obenauf, weil sie mit dem Spielgerät pfiffiger umgingen.
+
Alle Überzahl und blütenweiße Trikots nutzten den Wildenrothern Michael Mayr (l.), Markus Zeise (M.) und Keeper Simon Bentenrieder nichts. Am Ende waren Torschütze Felix Wimmer und seine Türkenfelder obenauf, weil sie mit dem Spielgerät pfiffiger umgingen.

Der TSV feiert einen hochverdienten Sieg bei Mitkonkurrent Wildenroth

Türkenfeld verpasst Schützenfest - Dieter Birkner: „Wir hatten ein paar Chancen, die man reinmachen muss“

  • VonHans Kürzl
    schließen

Das Duell Zweiter gegen Dritter in der A-Klasse wurde mit Spannung erwartet. Am Ende setzte sich Türkfenfeld überraschend souverän gegen Wildenroth durch.

Grafrath – Am Ende des Tages war es die einzig logische Konsequenz, dass der TSV Türkenfeld zumindest bis zum nächsten Spieltag von der Tabellenspitze grüßt. Das 2:1 (1:0) bei der SpVgg Wildenroth drückte jedenfalls kaum die Möglichkeiten aus, die der TSV ergebnistechnisch hatte. Neben den beiden Treffern von Felix Wimmer und Tobias Holzleitner hätten die Gäste der SpVgg noch weit mehr in den restlichen Sonntag mitgeben können. So aber hatte es der Anschlusstreffer von Johannes Grotz noch einmal kurzzeitig spannend gemacht.

Türkenfeld steckt kurzfristige Ausfälle gut weg

Diesen Nervenkitzel hätte sich Türkenfelds Trainer Dieter Birkner gern erspart. „Da hatten wir ein paar Chancen dabei, die man schon reinmachen muss.“ War aber so ziemlich der einzige Kritikpunkt, den er bei seiner Mannschaft ansetzen musste. Die hatte es erstaunlich gut verkraftet, dass unter anderem Markus Winterholler und Julian Zähring einen Tag vor der Partie ausfielen.

Doch was Birkner auf den Platz gebracht hatte, zeigte eine Spielkultur, die Teams auch eine Klasse höher durchaus gut zu Gesicht stehen würde. Die Aktionen wirkten kreativer, pfiffiger und nicht nur gedanklich schneller. Birkner nannte es mit einem Hauch von Understatement: „Top, wie wir unsere Marschroute von der erste bis zur letzten Minute eingehalten haben.“

Für die Gastgeber war das insgesamt zu fix. „Der Gegner war einfach besser“, erkannte Wildenroths Sprecher Jürgen Throm den Sieg des Kontrahenten neidlos an. „Wir haben verdient verloren.“ Festmachen konnte man das allein schon daran, dass der TSV Türkenfeld den gastgebenden Wildenrothern in etlichen Laufduellen ganz schnell ganz viele Meter abnehmen konnte.

TSV-Rettungstat verhindert frühe WIldenrother Führung

Dabei hätte die Partie nach zwölf Minuten durchaus eine andere Wendung nehmen können. Grotz hatte bereits den Türkenfelder Keeper Daniel Pittrich ausgetanzt. Doch TSV-Verteidiger Lukas Zöllner war zu fix auf den Beinen, kratzte das Leder im wahren Sinn des Wortes von der Linie.

Als vorentscheidend wollte den Ausgang niemand sehen. „Die Liga hat viele starke Gegner, keine Zeit zum Ausruhen“, sagte Birkner. „Es gibt noch viele Gelegenheiten das auszugleichen“, fügte Throm noch an. (Hans Kürzl)

Auch interessant

Kommentare