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West bleibt weiter ohne Punkt – Gröbenzell unterliegt überraschend Inning

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Den hat West-Keeper Denny Rosic sicher. Trotzdem musste er insgesamt acht mal hinter sich greifen.
Den hat West-Keeper Denny Rosic sicher. Trotzdem musste er insgesamt acht mal hinter sich greifen. © Peter Weber

Das Tabellenbild in der Kreisklasse verfestigt sich. Während Geiselbullach mehr und mehr zum Meisterfavoriten wird, bleibt der TSV West ganz unten.

TSV Geiselbullach - TSV Oberalting 1:0 (0:0)

Der Schütze des einzigen Treffers war Lukas Bründl. Einen Freistoß aus fünf Metern vor dem Tor brachte Bründl im Oberaltinger Tor unter, obwohl die komplette Mannschaft auf der Torlinie stand. Entweder hatte Oberaltings Keeper Maxi Kraus einen Blackout oder er kannte die Regel nicht, als er einen Rückpass von einem eigenen Abwehrspieler in der 53. Minute mit den Händen aufnahm. Den Regelverstoß ahndete Schiri Niklas Hampel (Mammendorf) mit Freistoß, den Bründl unter die Querlatte nagelte.

Diese Szene verfolgte Spielertrainer Stefan Held allerdings schon von der Tribüne, denn nach einer Notbremse in der 35. Minute hatte der Geiselbullacher Keeper die Rote Karte gesehen. Ersatztorwart Matthias Lettner musste zwischen die Pfosten. Lettner hielt letztlich den knappen Sieg fest, indem er mit zwei Glanzparaden ein Gegentor verhinderte. „Wir haben trotz Unterzahl die Räume gut zugestell und so den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigt und damit natürlich auch unsere Tabellenführung“, lobte Held sein Team.

FC Emmering - TSV FFB-West 8:0 (2:0)

Die Schießbude der Kreisklasse, der TSV West, konnte nur eine Halbzeit lang, den Gastgebern die Stirn bieten. Zwar traf Fabien Trinkl bereits nach drei Minuten zum 1:0, und jeder der 120 Zuschauer glaubte wohl an die nächste Klatsche der bedauernswerten Westler mit ihrem Trainer Peter Gschwandtner. Erst recht, als Nikola Kljajic wenig später zum 2:0 traf. Doch noch hatte West Luft und kam zu zwei guten Chancen. Alen Akrapovic hatte Pech mit einem Lattenschuss und bei Muzzi Gürs Freistoß strich der Ball nur zwei Handbreit über die Querstange. Nachdem die Elf von Emmerings Trainer Daniel Stapfer die restliche Zeit der ersten 45 Minuten den Vorsprung nur noch verwaltete, versuchte die Westler um Spielführer Gür vergeblich ein Tor zu erzielen. Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Özcan Yildiz auf 3:0 und nochmals Kljajic auf 4:0. Zusehends schwanden bei den Kreisstädtern die Kräfte, der FCE hatte nun leichtes Spiel. Trinkl durfte das 5:0 machen, Yildiz das 6:0 und Lisander Kajtazi das 7:0. Mit seinem vierten Treffer in dem Spiel setzte Trinkl den Schlusspunkt zum 8:0-Endstand.

FC Puchheim - SV Germering 3:1 (2:0)

Lange umkämpft war das Spiel zwischen dem FC Puchheim (weiße Trikots) und dem SV Germering.
Lange umkämpft war das Spiel zwischen dem FC Puchheim (weiße Trikots) und dem SV Germering. © Peter Weber

„Wir sind im Soll“, meinte FCP-Co-Trainer Michael Liebl nach dem 3:1-Sieg über den Nachbarn aus Germering. Allerdings riss den Vertreter des in Urlaub weilenden Coach Helmut Reitberger die Leistung der Gastgeber, insbesondere die Chancenverwertung nicht vom Hocker. „So wie wir uns vergangene Woche einem sehr guten Gegner (Oberalting) angepasst haben, so haben wir uns diesmal dem schwachen Niveau des Spiels angepasst.“ Insgesamt wurde die Begegnung deshalb auch überraschend zu einer Zitterpartie. Nach einer Ecke erzielte der aufgerückte Michael Beck aus dem Gewühl heraus das 1:0. Lennard Riedel war nach einer Flanke mit dem Kopf erfolgreich, während Torjäger Sascha Hepke drei Hundertprozentige vergeigte. Nach dem SVG-Anschlusstor durch einen Weitschuss, wurde die Puchheimer Elf ein wenig nervös, obwohl, so Liebl, kein Anlass dazu bestand. „Wir hatten das Spiel voll im Griff.“ Riedel sorgte mit dem 3:1 (85.) für die Entscheidung.

SC Gröbenzell - SV Inning 0:2 (0:1)

Mit einem Blitztor überraschten die von einem Skandal erschütterten Inninger die Elf von Gröbenzells Trainer Peter Krems. Trainerfuchs Krems hatte seine Jungs zuvor gewarnt, dass es gegen eine Elf, die 15 Spiele hintereinander nicht gewonnen hat, schwer werden würde. Kurz nach dem 1:0 für Inning durch Christian Baumgartner erhielt Lukas Schuhmann die Chance zum Ausgleich vom Punkt. Doch er vergab. „Das ist der dritte Elfer im dritten Spiel, den wir nicht reinbringen“, verzweifelte Krems. Dafür kassierten die Gröbenzeller das 0:1 aus einer klaren Abseitsstellung. so der SCG-Trainer. Die Mannschaft habe alles gegeben, meinte Krems nach dem Spiel, so dass er ihr keinen Vorwurf machen kann. Allein die Chancenverwertung war eine Katastrophe. In der Nachspielzeit kassierte der SCG dann noch das 0:2 durch Constantin Sar.

TSV Alling - SC Olching II 1:2 (0:0)

Nach einem torlosen ersten Durchgang fielen plötzlich doch noch Tore und zwar innerhalb von zehn Minuten. Dann war wieder Flaute, was die Trefferausbeute betraf. „Es war ein typisches Kellerderby“, meinte Alex Englisch, Trainer des SCO. Beide Mannschaften agierten ziemlich nervös.

„Für uns war es eine ganz bittere Niederlage“, sagte Allings Trainer Thorsten Kuhls. „Wenn es eine unverdiente Niederlage gibt, dann war es die“, meinte er. Dabei erhielt Andreas Strunz per Elfmeter die große Chance, die Allinger in Führung zu schießen. Doch er traf das Tor nicht. Dennoch ging Alling durch Till Steinert kurz danach in Führung. „Und wir hatten auch noch die Chance zum 2:0“, so Kuhls.

Zum Matchwinner für Olching avancierte schließlich Valentin Rusch, der kurz nach der vergebenen Allinger Chance zum 1:1 traf. Und als Alling weiter unsortiert nach dem Ausgleich war, nutzte Rusch die Chance und machte das 2:0. (Dieter Metzler)

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