Gleich schlägt’s ein: Der 18-jährige Johannes Resl (rechts) schoss den SV Mammendorf mit einem Distanzschuss in der 80. Minute mit 3:2 in Führung.
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Gleich schlägt’s ein: Der 18-jährige Johannes Resl (rechts) schoss den SV Mammendorf mit einem Distanzschuss in der 80. Minute mit 3:2 in Führung.

Der SV Mammendorf dreht das Derby gegen den FC Aich

SV Mammendorf: Johannes Resls 20-Meter-Kracher bringt die Wende

  • VonDirk Schiffner
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Ein wahres Auf und Ab der Gefühle erlebten der SV Mammendorf und der FC Aich. Am Ende jubelten die Hausherren über einen hart erkämpften 4:2 (1:1)-Derbysieg.

Mammendorf – Entsprechend erleichtert wirkte Felix Mayer nach der Partie. Der 26 Jahre alte Coach des SV Mammendorf freute sich über die „tolle Moral meiner Mannschaft.“ Zweimal lagen die Mammendorfer in Rückstand, zweimal kämpften sich die Schwarz-Gelben zurück. Am Ende drehten sie das Spiel sogar ganz zu ihren Gunsten.

Aichs Sprecher Michael Scherer musste konstatieren, dass „wir nach zwei guten Spielen immer ein schlechtes Spiel bieten. Spielerisch haben wir nicht an die letzten beiden Partien anknüpfen können.“ Die Aicher Führung durch Manuel Milde (10.) glich Johannes Eberle nach 25 Minuten aus. Fünf Minuten nach Wiederbeginn gingen die Aicher erneut in Führung, unter gütiger Mithilfe von Mammendorfs Jakob Hoffmannn, der mit einem Kopfball seinen eigenen Keeper überwand. „Ein echtes Kacktor“, meinte Mayer.

Felix Mayer über U19 Youngster Johannes Resl: „Er hat sehr viel Potenzial“

Ins richtige Tor köpfte dagegen Johannes Eberle zum 2:2 ein (58.). Keine zwei Minuten später hatte Johannes Resl mit einem fulminanten 20-Meter-Knaller das Spiel gedreht. Aichs Schlussmann Maximilian Milde war gegen Resls Sonntagsschuss chancenlos. Vor allem Mayer freute es. Der von der Althegnenberger U19 gekommene Resl habe „sehr viel Potenzial.“

Von Aich kam nicht mehr viel. „Wir haben wenig zugelassen“, freute sich Mayer. Aichs Torjäger Florian Friedrich war bei Daniel Enns in den besten Händen. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff machte Julian Hoffmann schließlich alles klar. (Dirk Schiffner)

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