Zu selten wagten sich die Kicker des SC Oberweikertshofen so konsequent in die Zweikämpfe wie hier.
+
Zu selten wagten sich die Kicker des SC Oberweikertshofen so konsequent in die Zweikämpfe wie hier.

Der Dorfklub unterliegt dem TSV Utting im Spitzenspiel mit 0:3

Oberweikertshofens Zweite agiert im Kreisliga-Spitzenspiel zu zaghaft

  • VonDirk Schiffner
    schließen

Die Zweitvertretung des SC Oberweikertshofen verlor am Donnerstagabend das Spitzenspiel der Kreisliga gegen den TSV Utting letztlich klar mit 0:3 (0:2).

Oberweikertshofen – Einen herben Dämpfer musste der SC Oberweikertshofen II hinnehmen. Zwei blitzsaubere Standards und ein eiskalt ausgespielter Konter besiegelte die erste Saisonniederlage für die Weikertshofener U21. Damit mussten die Youngster den Platz an der Sonne an den TSV Utting abtreten. Der Aufsteiger vom Ammersee feierte den Sieg und die errungene Tabellenführung ausgiebig. Zuerst auf dem Platz, anschließend mit lauter Partymusik in der Kabine.

„Utting hat wahnsinnig abgezockt gespielt“, resümierte SCO-Trainer Dominik Sammer. „Sie haben uns mit ihrer Körperlichkeit zu Beginn den Schneid abgekauft. Wir waren nicht bereit, das mitzugehen.“ Die Niederlage erkannte der 24 Jahre alte Übungsleiter an, auch „wenn sie vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.“

Beim 0:1 nach 18 Minuten durfte nahezu die ganze SCO-Mannschaft aus nächster Nähe zuschauen, wie Uttings Fabian Klingl eine Ecke von Jonathan Krukow unbedrängt aus sieben Metern einschieben konnte. Vielleicht war man aber auch noch nicht wieder wach. Der Ecke war eine fast zehnminütige Unterbrechung vorausgegangen, nachdem auf der anderen Seite des Spielfeldes Maximilian Niedermeier mit dem Uttinger Schlussmann Ruben Streicher zusammengeprallt war, was eine längere Behandlungspause nach sich zog. Während Niedermeier mit einer blutigen Nase nicht weiterspielen konnte, biss Streicher auf die Zähne und spielte mit einem Turban weiter. Viel zu tun bekam der Uttinger Tormann im weiteren Verlauf aber nicht.

Beim 0:2 ließ Krukow sein ganzes Können aufblitzen. Einen 25-Meter-Freistoß versenkte der ehemalige Bayernliga-Spieler für SCO-Keeper Alessio di Pasquale unhaltbar (24.). Auch beim dritten Uttinger Treffer durch Manuel Eichberg blieb di Pasquale nur das Nachsehen (61). In der Folge kamen die Hausherren besser ins Spiel, auch weil die Gäste im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurückschalteten. „Wir müssen mutiger nach vorne spielen, dann werden wir auch wieder punkten“, sagt Sammer. Am nächsten Sonntag geht’s zum TSV Altenstadt – einem der Aufstiegsaspiranten der Liga.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare