Eine schwierige Partie erwartet Olching-Coach Martin Buch (in Schwarz) in Garmisch-Partenkirchen.
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Eine schwierige Partie erwartet Olching-Coach Martin Buch (in Schwarz) in Garmisch-Partenkirchen.

Der SCO tritt am Samstag gegen das Team aus Martin Buchs Geburtsstadt an

Olchings Trainer will gegen Garmisch seine Heimatgefühle für 90 Minuten ruhen lassen

  • VonHans Kürzl
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Ein besonderes Spiel steht Martin Buch und seinem Olchinger Landesliga-Team bevor. Am Samstag kommt der FC Garmisch-Partenkirchen in die Amperstadt.

Olching – Zeit sich zurückzulehnen gibt es nicht für Olchings Trainer Martin Buch vor dem Heimspiel am Samstag, 15 Uhr, gegen den FC Garmisch-Partenkirchen. Das Aufeinandertreffen mit den Garmischern ist für den Trainer gleich in mehrfacher Hinsicht besonderes Spiel. Denn Buch ist zum einen in der Stadt des Gegners geboren und hat dorthin auch familiäre Bindungen. Zum anderen nötigt ihm der Kontrahent Respekt ab: „Ein spielstarkes und sehr athletisches Team.“ Großen Anteil daran misst Buch seinem Garmischer Kollegen Christoph Saller zu. „Hochachtung, was der dort erreicht hat.“

Vor fünf Jahren kickte das Team vom Fuß der Zugspitze noch in der Kreisliga. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg bis hinauf in die Landesliga. Nun sind die Garmischer in der in der Spielklasse etabliert. Sie landeten in der coronabedingten Doppelsaison 2019/21 sogar auf dem vierten Platz.

Und auch die Formkurve des FC zeigt nach oben: erst ein Sieg in Mering, dann ein Remis gegen Spitzenreiter Kempten. „Da müssen wir schon zupacken“, mahnt Buch. Auf dem 4:1 gegen Bad Heilbrunn ausruhen gelte nicht – auch nicht für den dreifachen Torschützen Meriton Vrenezi. „Super mit den drei Toren in der ersten Hälfte“, freute sich Coach Buch mit dem Stürmer. Doch auf Wolke sieben ließ der SCO-Trainer Vrenezi nicht landen. In der zweiten Halbzeit habe er nicht immer nach hinten mitgearbeitet. Drei Tore verhindern sei genauso wichtig wie drei schießen.

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