Vergeblicher Fingerzeig. Gegen Mering war für den SC Olching und Trainer Martin Buch nichts zu holen.
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Vergeblicher Fingerzeig. Gegen Mering war für den SC Olching und Trainer Martin Buch nichts zu holen.

Elfmeter bringt die Wende

Olchinger Aufholjagd wird nicht belohnt - SCO verliert 2:5 in Mering

  • VonHans Kürzl
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Zahlreiche Urlauber fehlten Olchings Trainer Martin Buch vor der Landesliga-Partie in Mering. Trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd verlor der SCO mit 2:5.

Olching – Für die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit Manuel Salzmann (13.) und Daniel Kitzberger (27.) erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel hatten dann Luka Batarilo-Cerdic (53.) und per Foulelfmeter Merition Vrenezi (55.) für Olching ausgeglichen. Dominik Schön traf aber für Mering ebenfalls vom Punkt (62.). Jetin Abazi eine Viertelstunde vor Ende und Noah Mölders kurz vor dem Schlusspfiff legten noch für Mering nach.

„Wir haben Lehrgeld bezahlt“, zeigte sich Olchings Cheftrainer Martin Buch nach Ende der Partie enttäuscht. Dabei hatte seine Truppe mit einem Blitzstart in den ersten Sekunden versucht, die Gastgeber zu überrumpeln. Der Versuch scheiterte, doch schienen die Amperstädter gut in die Partie zu kommen. In den Zweikämpfen wirkten sie griffig und versuchten gleichzeitig mit einigen Offensivaktionen Druck aufzubauen.

Zu einem ähnlichen Stilmittel griffen auch die Meringer, allerdings in der Konsequenz erfolgreicher. Vor allem der zweite Gegentreffer war aus Olchinger Sicht ärgerlich, hatte doch 60 Sekunden zuvor auf der Gegenseite der klug frei gespielte Batarilo-Cerdic die große Chance zum Ausgleich. Doch er verzog. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte es der 22-Jährige besser. Er schien eine erfolgreiche Aufholjagd einzuläuten, zumal Vrenezi schnell nachlegte. „Eine gute Phase, die wir besser hätten nutzen können“, sagt Buch.

Dann aber ließen sich der SCO zweimal überrumpeln. Die Situation vor dem Meringer Elfmeter schien lösbar. Der vierte Gegentreffer entstand aus einem eigenen Eckball heraus. In der Folge war zwar das Bemühen der Gäste erkennbar. Doch der ganz große Schwung und der energische Wille zu einer neuerlichen Aufholjagd war dahin. Die Gastgeber konnten den insgesamt verdienten Erfolg danach ungefährdet nach Hause spielen.

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