SC Fürstenfeldbruck
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Schwere Zeiten für die Spieler von Fürstenfeldbruck: Noch immer müssen sie wegen der prikären Finanzlage des Clubs auf ausstehende Zahlungen warten.

Fürstenfeldbrucks Präsidium schweigt zur Finanzlage

Fürstenfeldbruck – Trotz des 3:0-Sieges gegen Wolfratshausen am Freitagabend kommt der SC Fürstenfeldbruck nicht zur Ruhe. Die Finanzkrise schlägt mal wieder hohe Wellen.

Inzwischen haben die Spieler bestätigt, dass sie noch auf ausstehende Zahlungen warten. Auch Co-Trainer Arndt Winderl bestätigte dem Tagblatt auf Nachfrage: „Ich musste lange warten.“ Aber immerhin: „Ich habe jetzt was gekriegt.“ Dass er wegen säumiger Zahlungen beim Spiel gegen Wolfratshausen nicht auf der Bank saß und von Reservecoach Branko Marcetic vertreten wurde, bestreitet Winderl indessen. „Das ist eine interne Meinungsverschiedenheit, die wir aber im Lauf der nächsten Woche klären sollten.“ Näher wollte sich der Fitness-Coach zu den Umständen nicht äußern. Allerdings sagt Winderl, dass er gerne im Trainerstab bleiben würde. „Ich hänge mit dem Herzen ziemlich an der Mannschaft.“

Das SCF-Präsidium hüllt sich zur vermeintlich bedrohlichen Finanzsituation in Schweigen. Vizepräsident Eckard Lutzeier kündigte schon vor Wochen an, das Thema nicht mehr zu kommentieren und bestätigte diese Haltung auf Tagblatt-Nachfrage am Rande des Wolfratshausen-Spiels erneut. „Ich habe mir schon mal den Mund verbrannt. Das passiert mir nicht nochmal“, sagte der SCF-Vize. Er spielte damit auf sein Vorpreschen an, als er einigen Sponsoren wegen ausständiger Zahlungen mit dem Gerichtsweg drohte. Der einzige, der sich zu Wort meldete, ist ausgerechnet Reservetrainer Branko Marcetic. Er sagte, dass es sich um eine zehntägige Zahlungsverzögerung handelt.

Krovinovic erneut verletzt

Auch sportlich gibt es bereits wieder den nächsten Rückschlag zu verkraften. Thomas Krovinovic – gerade erst von einer Verletzung genesen – fällt schon wieder für längere Zeit aus. Die Szene passierte bei seinem Tor in der 74. Minute, bei der Gästetrainer Andreas Brunner ein Foul des Bruckers moniert hatte. Von Seiten des SCF heißt es dagegen, Krovinovic habe einen Tritt von seinem Gegenspieler bekommen. Fest steht zumindest, dass der Allrounder sich bei der Aktion den Mittelfuß gebrochen hat und er deswegen seinem Trainer Dirk Teschke vorerst nicht mehr zur Verfügung steht.

von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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