Hohe Brisanz

Ganz Landsberied im alkoholfreien Geltendorf

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Meisterschaft und Direktaufstieg oder Relegation? Diese Möglichkeiten haben die in der A-Klasse 1 zum finalen Kick am Sonntag, 15 Uhr, gastgebenden Geltendorfer und die Fahrstuhl-Elf des FC Landsberied.

Geleitet wird die A-Klassen-Partie angesichts der Brisanz von einem Landesliga-Referee, dem 24-jährigen Julius Egen Gödde aus Kaufering.

Die bessere Ausgangsposition hat die mit einem Punkt besser als die Hausherren in der Tabelle führende Elf aus Landsberied. Ein Remis würden der Elf der Trainer Christoph Schindler und Wolfgang Bals zum Titel und zum direkten Aufstieg in die Kreisklasse reichen. „Sogar eine knappe Niederlage mit einem Tor Unterschied genügt“, hat FC-Präsident Michael Bals den Direktvergleich schon mal ausgerechnet. „Aber wir werden uns auf keine derartige Spielchen einlassen und Vollgas geben.“

Landsberied ist in den vergangenen Jahren zweimal auf- und abgestiegen und in der Vorsaison an Weßling in der Relegation gescheitert. „Diesmal wollen wir diesen Umweg vermeiden.“ Der FC-Präsident rechnet damit, dass sich das halbe Dorf nach Geltendorf aufmachen und die Mannschaft unterstützen wird.

Dort kennt auch Sportdirektor Michael Grabler den kleinen, aber feinen Unterschied, den das Reglement vorgibt: „Wir müssen mit zwei Toren Unterschied gewinnen.“ Denn bei Punktgleichheit zählt nicht das Torverhältnis, das klar für Landsberied sprechen würde, sondern zuerst der direkte Vergleich. Und da hat Geltendorf das Hinspiel knapp mit 0:1 verloren. Es muss also ein Sieg mit zwei Toren Differenz her. Grabler: „Wir denken nur noch daran, was anderes kommt für uns nicht infrage. Die Spieler sind alle heiß und haben sich seit Tagen ein striktes Alkoholverbot auferlegt.“

Geltendorf hat in der Rückrunde kein Spiel mehr verloren und zu Hause nur zehn Gegentore hinnehmen müssen. Grabler; „Wir sind gerüstet. Ich bin überzeugt, dass wir am Ende oben stehen.“ Zumindest bis Sonntag, 16.45 Uhr, ist in diesem Punkt ganz Landsberied aber anderer Ansicht. DIETER METZLER

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