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Geiselbullach erwartet Bezirksligisten Penzberg im Toto-Pokal.

Bayern-Hymne eröffnet Endspiel

Geiselbullach erwartet Penzberg zum Zugspitz-Finale des Toto-Pokals

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Geht es nach der Papierform, ist das Totopokal-Zugspitzfinale zwischen dem TSV Geiselbullach und dem FC Penzberg am Mittwoch, 15 Uhr, eine klare Sache zugunsten der zwei Ligen höher kickenden Gäste.

Doch Pokalspiele haben eigene Gesetze. Weshalb Florian Dieing verspricht: „Wir werden uns mit allem, was wir zur Verfügung haben, dagegen stemmen.“ Bullachs 30-jähriger Spielertrainer nimmt die Außenseiterrolle gerne an. Den körperlich robusten und technisch starken Penzbergern will er mit einer zunächst auf Defensive ausgerichteten Taktik begegnen.

Dieing kann auf seinen gesamten 22-Mann-Kader setzen. Die Generalprobe verpatzten die Bullacher (0:1 gegen Moorenweis), Penzberg hielt sich nur knapp zehn Kilometer entfernt mit einem 4:1-Sieg beim SC Fürstenfeldbruck schadlos. Die Kicker aus dem Landkreis Weilheim-Schongau rangieren derzeit auf Platz drei in der Bezirksliga und können noch auf den Aufstiegsrelegationsplatz zur Landesliga hoffen. Etwas düsterer gestaltet sich die Lage im Olchinger Norden. Erst aus der Kreisliga abgestiegen, droht der Durchmarsch in die A-Klasse.

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für das Finale schon seit einigen Wochen. Der Ablauf der Auftaktzeremonie wurde fast schon minutiös genau geplant. So werden zur Bayern-Hymne alle 22 Spieler (flankiert von Einlaufkindern aus den Nachwuchs-Teams des TSV) einzeln vorgestellt. Matthias Dressel, Bullachs spielender Sportdirektor, rechnet bei gutem Wetter mit 300 bis 500 Zuschauern. Dem Sieger winkt auf oberbayerischer Ebene ein ähnliches Spektakel, wie es vor einem Jahr der FC Emmering mit dem Gastspiel der SpVgg Unterhaching erlebt hat. 

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