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Martin Held (r.) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich.

„Wir müsssen daran anknüpfen“

Held wird dank Last-Minute-Treffer zum Held: Olching holt einen Punkt in Geretsried

  • vonHans Kürzl
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Ein hochverdientes 1:1 (0:1)-Unentschieden hat sich der SC Olching beim Tabellenfünften TuS Geretsried erspielt.

Olching – Den Ausgleich erzielte in der 89. Minute der gerade erst eingewechselte Martin Held. Rein tabellarisch gelang den Olchingern nicht der große Sprung, weil sie weiter auf Relegationsplatz 16 stecken blieben. Auf einer Skala für Moral, Einsatzwillen und Beharrlichkeit sah Trainer Martin Buch dagegen fast einen Sprung in die Spitzengruppe. „Wir haben bei einem Topclub der Liga wieder eine ganz prima Mentalität gezeigt“, sagte er.

In der ersten Halbzeit seien zwar die Gastgeber mit einem leichten Plus an Spielvorteilen aufgetreten, doch habe man den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fernhalten können. Dennoch kassierte man einen Gegentreffer, der allerdings stark nach Abseits roch. „Die Geretsrieder haben kaum gejubelt, weil sie sich selbst über die Anerkennung gewundert haben“, beobachtete Buch. Der konnte nach dem Seitenwechsel mit ansehen, wie sich sein Team kaum beeindruckt zeigte. Allein vier hochprozentige Chancen kreierte die SCO-Offensive. „Der Fehler war nur, dass wir die hätten schon reinbringen müssen, aber nicht reingebracht haben.“

Doch der Trainer hatte ein goldenes Händchen. In der 87. Minute wechselte er Martin Held ein, vor einer Woche nach langer Verletzungspause in den Kader zurückgekehrt. 120 Sekunden später traf der Stürmer zum Ausgleich. Buch: „Wir haben uns belohnt, und ich bin froh, mit der Einwechslung die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“ Als Belege für den gestiegenen Teamgeist fügt der Coach noch hinzu: „Die ganze Bank hat mit ihm mitgejubelt.“ Buch vergaß auch nicht Nico Felser zu loben, der den verletzten Jan Sostmann gut vertrat. Für Buch ein Beleg, dass auch die so genannte zweite Reihe funktioniert. „Gegen Kaufbeuren, am nächsten Samstag, müssen wir an alles anknüpfen,“ sagt Buch.

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