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Augen zu und durch? Trainer Westermair ist es egal, wie die drei Punkte geholte werden.

Brucks Absteiger müssen jetzt dringend dreifach punkten

Hertha ist dem SCF nicht wurscht

SC Fürstenfeldbruck - Eine saftige Niederlage beim Herakles SV München (4:7) und ein mageres 1:1 im Derby gegen Aufsteiger Maisach – nicht viel für den LandesligaAbsteiger des SC Fürstenfeldbruck, der sich den Saisonauftakt anders vorgestellt hat.

Noch schlechter ist allerdings der am Samstag, 15 Uhr, in München gastgebende FC Hertha in die Saison gestartet.

Nach zwei Niederlagen (2:5 gegen DJK Pasing und 1:3 zum Auftakt daheim gegen den SV Aubing) stehen die von Zeljko Kovacevic trainierten Hausherren noch mehr unter Druck als die Elf seines SCF-Kollegen Michael Westermair. „Drei Punkte müssen jetzt endlich her“, wünscht sich Brucks Fußballchef Alfred Thurner. Verzichten muss Westermair allerdings auf seinen Kapitän Julius Ostarhild.

Der Abwehrspieler hat sich für die nächsten zwei Begegnungen in den Urlaub verabschiedet. Ob Mittelfeldstratege Tamas Mader dabei sein wird, steht erst fest, wenn er pünktlich auf der Sportanlage an der Höglwörther Straße auftaucht. Dann nämlich ist der Wunsch des Ungarn in Erfüllung gegangen und er hat den Dienstplan mit einem Arbeitskollegen tauschen können. Ansonsten fehlt auch er. Weiter nicht im Kader ist der verletzte Ilija Sivonijc.

„Wenn wir den Mittelweg in der Offensive finden und in der Defensive so stehen wie gegen Maisach, sollten wir drei Punkte mitnehmen“, glaubt Westermair, der sich von den zwei Niederlagen der Gastgeber nicht täuschen lässt. „Die Saison ist noch jung.“ Wer aber das erste Tor macht, setzt den Gegner noch mehr unter Druck.

Auch Brucks neuer Sportdirektor Ugur Alkan will nicht viele Worte über seine Blau-Gelben verlieren: Gegen Herakles einen schwarzen Tag erwischt, schon besser sei das Derby gegen Maisach gelaufen. Wobei: „Am Ende waren wir doch froh, ein Remis geschafft zu haben.“ Zu Hertha München meint Alkan nur: „Egal wie: Wir müssen punkten, um da unten rauszukommen. Wir dürfen nicht auf den Gegner schauen, sondern nur auf uns.“ 

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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