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Lennard Riedel traf zum wichtigen 1:1 Ausgleich.

„Es war ein ganz normales Spiel“

Zwei Rote Karten im Derby zwischen dem SV Puchheim und dem FC Puchheim

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Zwei Rote Karten, ein verletzter Torwart – das klingt nach einem hitzigen A-Klassen-Derby zwischen dem FC Puchheim und dem SV Puchheim.

Puchheim – Dem war aber nach Ansicht von SV-Trainer Alexander Strahberger nicht so. Er habe ein „ganz normales Spiel“ erlebt, das seine Elf jedoch mit 2:6 (2:2) gegen die gastgebenden Favoriten verloren hat.

Doch zuvor waren die Gäste vor 80 Zuschauern zweimal nach Toren von Pascal Fritzen und Konstantin Peyerl in Führung gegangen. Erst individuelle Fehler ermöglichten den FC-Hausherren, so Strahberger, den 2:2-Pausenstand nach Treffern von Lennard Riedel. Nur ganze vier Minuten dauerte dann der Einsatz von Bastian Rasch, der nach seiner Einwechslung und einem Foul die Gelbe Karte von Schiedsrichter Peter Marsch (Mammendorf) kassierte. Warum er dann auch noch den knallroten Karton serviert bekam, konnte sich Strahberger nicht erklären. Er will erst den Bericht des Schiris abwarten, um dann eventuell mit einer Stellungnahme vor dem Sportgericht zu reagieren. Als spielentscheidend betrachtete der Trainer auch nicht die Ampelkarte, die danach noch Thomas Kraus zu sehen bekam (64.).

Zehn Minuten später, als FC-Stürmer Sascha Hepke die doppelte Überzahl zur erstmaligen Führung der Platzherren nutzte, schien alles klar. Denn bei dieser Szene verletzte sich SV-Keeper Magnus Müller so schwer an der Schulter, dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn ging Feldspieler Constantin Tretter zwischen die Pfosten. In der Schlussphase nutzten von Hepke (2) und Alessandro Müller Strano die numerische Überlegenheit aus, um den FC, der bereits am Freitagabend in Gernlinden wieder ran muss, an die Tabellenspitze zu schießen. Dagegen dümpelt der Sportverein aus dem örtlich geprägten Stadtteil nach der vorgezogenen Begegnung weiter im Tabellenkeller. DIETER METZLER

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