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Emmering darf sich über hohen Besuch freuen

Stapfer: Wollen mit viel Freude in dieses Spiel gehen und es genießen

Jetzt kommt Haching nach Emmering!

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Mehr David gegen Goliath geht fast nicht. Für die SpVgg Unterhaching dürfte es nur eine lästige Pflichtaufgabe sein, für den gastgebenden FC Emmering ist es das „Spiel des Jahrzehnts“. Am Feiertag-Mittwoch, 16 Uhr, empfängt der Kreisklassist den sechs Ligen höher kickenden Klub aus dem Münchner Südosten im heimischen Hölzlstadion zum Erstrunden-Duell auf bayerischer Pokalebene.

Illusionen auf eine Überraschung macht sich Emmerings Trainer Daniel Stapfer freilich nicht. Vielmehr wollen „wir mit viel Freude in dieses Spiel gehen und es genießen.“ Der 32-Jährige verspricht: „Wir werden uns nicht verstecken. Wir wollen zeigen, dass wir auch Fußball spielen können.“ Zumindest ein Tor möchte Stapfer schafen. Und natürlich nicht ganz so viele Gegentreffer kassieren. „Hinten reinstellen werden wir uns aber nicht.“ Schließlich wolle man den Zuschauern – die Verantwortlichen rechnen mit 600 bis 800 – etwas bieten. Der Dachauer hatte erst am 1. Juli die Nachfolge von Pokal-Wegbereiter Dieter Birkner angetreten.

So oder so: Alles andere als ein klarer Sieg der Mannschaft von Trainer Claus Schromm dürfte ein Überraschung sein. Unter dem damaligen Verbandstrainer hatte Stapfer vor sechs Jahren übrigens seinen C-Schein (heute DFB-B-Lizenz) verlängert („Aber er wird mich sicherlich nicht mehr kennen“). Dennoch freut sich der FC-Coach auf das Wiedersehen. Den Kreisklassen-Alltag will Stapfer für das Pokalspiel ausblenden. „Natürlich haben wir uns den Saisonstart anders vorgestellt.“ Mit zwei Niederlagen (0:2 beim TSV West, 1:3 beim SC Weßling) misslang der Neuanfang in der Kreisklasse gehörig.

Der Emmeringer Weg

in die erste Bayernpokal-Runde: 4:0 gegen TSV Perchting, 6:0 gegen TSV West, 5:2 gegen SC Gröbenzell, 7:6 im Elferschießen gegen TSV Geiselbullach, 5:4 im Elferschießen gegen TSV Peiting, 11:10 im Elferschießen gegen SV Warngau.

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