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A-Klasse kompakt: Nach dem ersten Saisonsieg gehen Aufkirchen die Spieler aus

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Von: Andreas Daschner

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Eine Szene aus dem Hinspiel: Damals gewannen die Landsberieder (grüne Trikots) mit 2:1.
Eine Szene aus dem Hinspiel: Damals gewannen die Landsberieder (grüne Trikots) mit 2:1. © Peter Weber

Ganz schön bitter für Aufkirchen: Da feiert das Schlusslicht am Freitag den ersten Saisonsieg in Mammendorf. Doch dann erkranken reihenweise die Spieler.

Landkreis – Die Partie in Adelshofen am Sonntag fiel daher aus. „Bei uns sind sieben, acht Spieler krank“, sagt FSV-Sprecher Stephan Böck. Volodymyr Kanibolotskyi, in Mammendorf mit zwei Treffern noch der Matchwinner, musste sich sogar einem Coronatest unterziehen. Ergebnis: noch offen. Adelshofen wollte die Partie kurzfristig nicht verlegen. Nun entscheidet das Sportgericht – wohl zugunsten des SV Adelshofen.

A-Klasse 1

Oberweikertshofen III - TSV Türkenfeld 0:5 (0:3) – Dichter Nebel zog sich über den Weikertshofener Sportplatz und bereitete Türkenfelds Coach Dieter Birkner Sorgen. „In einem Nebelspiel kann viel passieren“, sagte er. Doch seine Mannschaft sorgte schnell für Ruhe. Bereits nach zehn Minuten traf Sebastian Schwab zum 1:0. „Nach einer schönen Kombination, wie ich mir habe sagen lassen“, berichtet Birkner. Viel gesehen habe er wegen des Nebels davon aber nicht. Als dann auch noch der Weikertshofener Hubert Klotz nach einer Ecke ins eigene Tor traf, kontrollierten die Türkenfelder die Partie endgültig. Erneut Schwab traf noch vor der Pause zum 3:0. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Führung dann runtergespielt“, sagt Birkner. Felix Wimmer und Tobias Holzleitner sorgten dafür, dass der Sieg des Tabellenführers standesgemäß ausfiel. „Die Mannschaft hat den Nebel gut gemeistert“, so Birkners Fazit.

SV Mammendorf II - FSV Aufkirchen 2:3 (1:1) – Ihren ersten Saisonsieg durften die Aufkirchner bereits am Freitag bejubeln – und das mit einer Rumpftruppe. Mit nur 13 Mann war der FSV in Mammendorf angetreten, machte seine Sache aber richtig gut. Die Führung durch Volodymyr Kaniboltskyi konnte Dominik Strasser in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch ausgleichen. Doch davon ließen sich die Gäste nicht schocken. Robert Partsch und erneut Kanibolotskyi stellten die Weichen für den FSV nach dem Wiederanpfiff auf Sieg. „Das war ungefährdet“, freute sich Aufkirchens Sprecher Stephan Böck. In der Tat fiel auch der zweite Treffer von Mammendorfs Strasser wieder erst in der Nachspielzeit.

FC Aich II - SC Schöngeising 1:3 (1:0) – Sie kamen spät, aber die kamen gewaltig. Mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit entschieden die Gäste aus Schöngeising die Partie für sich. Michael Sauvant hatte Aich früh in der sechsten Minute in Führung geschossen. Das 1:0 hatte dann fast 50 Minuten Bestand – ehe Lukas Wesinger und Tobias Bals die Partie mit einem Doppelschlag in der 54. und der 56. Minute drehten. Jakob Mandel machte den Sieg der Schöngeisinger knapp zehn Minuten vor dem Ende perfekt.

SV Prittriching II - SpVgg Wildenroth 1:3 (0:2) – Hin- und hergerissen war Wildenroths Sprecher Jürgen Throm nach dem Sieg seiner SpVgg. „Der Sieg war hochverdient“, sagte er. „Aber wenn wir höher gewonnen hätten, hätten wir einen entspannteren Nachmittag gehabt.“ Doch die Wildentother vergaben immer wieder gute Chancen und führten nach Toren von Alexander Watzke und Xaver Throm zur Halbzeit lediglich mit 2:0. „Ein gefährliches Ergebnis“, weiß Jürgen Throm. Auch nach dem 3:0 von Felix Rüth lief’s nicht unbedingt besser. Im Gegenteil. „Danach hat sich irgendwie der Schlendrian eingeschlichen“, sagt Throm. Viele Aktionen waren zu ungenau und prompt erzielten die Prittrichinger den Anschlusstreffer. Am verdienten Wildenrother Sieg änderte das aber nichts mehr. Und am Ende war auch Throm versöhnlich: „Sich zu beschweren, wäre Jammern auf hohem Niveau.“

TSV Jesenwang - FC Landsberied 2:5 (2:1) – Eine völlig verkorkste zweite Halbzeit kostete Jesenwang die Überraschung im Derby. Bis zur Halbzeit hatten Louis Kellner und Johannes Drexler bei einem Gegentor von Simon Schlemmer noch die nicht erwartete Jesenwanger Führung herausgeschossen. Doch ab der 54. Minute kamen die Landsberieder Favoriten in Fahrt. Die Treffer erzielten Johann Anderer, Dominik Oberbacher, Tim Jagusch und Maxi Schilling.

RW Überacker - SV Mammendorf II 3:2 (1:0) – Tief durchatmen musste RW-Sprecher Andreas Froschmeier nach dem Sieg. „Das haben wir unnötig spannend gemacht“, sagte er. Zwei Fehler hätten zu zwei unnötigen Gegentoren durch Marcel Wupperfeld geführt – einer der Treffer war ein Strafstoß. „Außerdem hätten wir zwei Tore mehr schießen müssen. Am Ende reichten aber auch die Treffer von Andre Macedo Alces und zweimal Tobias Kügler zum knappen Sieg.

A-Klasse 2

TSV Gernlinden - SC Unterpfaffenhofen II 1:2 (0:1) – Der TSV Gernlinden hat es nicht geschafft, die Kreise der Tabellenführers einzuschränken. Vor 30 Zuschauern am Gernlindner Fußballplatz brachte Hubert Lindinger die Gäste nach einer guten halben Stunde in Führung. Danach blieb die Partie allerdings lange Zeit eng. Erst zehn Minuten vor Schluss erhöhte Florian Weber auf 2:0. Gernlinden gab nicht auf und kam durch Pascal Niese noch einmal auf 1:2 heran. Doch dabei blieb es dann bis zum Schlusspfiff.

FC Emmering II - BVTA FFB 1:5 (1:3) – Immer wieder Miralem Brkic. Der Torjäger des BVTA kommt immer besser in Fahrt. Beim 2:2 in Geiselbullach am 14. Spieltag traf Brkic einmal, beim 4:2 gegen Biburg am 15. Spieltag zweimal. In Emmering stand nun der 16. Spieltag an. Brkic setzte seine Serie tatsächlich fort, traf dreimal und war damit der entscheidende Spieler. Die 1:0-Führung für den Brucker Arbeiterverein durch den am Ende zweimal erfolgreiche Ahemd Abdikadir Sharif konnte Emmerings Samuel von Schönberg noch ausgleichen. Doch dann schlug Brkic eiskalt zu – zweimal vor und einmal nach der Pause. (Andreas Daschner)

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