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SV Puchheim trauert beim 1:3 in Biburg einem vergebenen Elfmeter hinterher

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Das Spielgerät besser unter Kontrolle hatte die Spielgemeinschaft Biburg/Emmering. Puchheims Keeper Magnus Müller musste dreimal hinter sich greifen.
Das Spielgerät besser unter Kontrolle hatte die Spielgemeinschaft Biburg/Emmering. Puchheims Keeper Magnus Müller musste dreimal hinter sich greifen. © Peter Weber

Schnell gelernt hat die Spielgemeinschaft von Biburg und Emmering. Nach dem 0:5 beim SC Wörthsee besiegte sie im zweiten Spiel den SV Puchheim mit 3:1.

Biburg – Nach der Gästeführung von Jozef Piwowarczyk in der 17. Minute hatte Steffen Schlosser nach 31 Minuten per Handelfmeter den Ausgleich der Gastgeber besorgt. In Führung ging die SG durch Michael Zehentner in der 66. Minute. Der gleiche Spieler machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Nach dem Schlusspfiff sah Puchheims Lukas Sabucha noch die Rote Karte. Er hatte sich beim nicht immer sicher leitenden Gautinger Unparteiischen Wolfgang Bertol in der Wortwahl vergriffen.

Puchheim gibt Partie aus der Hand

Am Unparteiischen wollte aber Puchheims Trainer Dariusz Figura die Niederlage nicht festmachen. „Bringt nichts“, sagte er. „Wir haben die Partie kontrolliert und sie aus der Hand gegeben“, stellte Figura fest. Damit beschrieb er vor allem die erste Halbzeit, in die die Puchheimer besser gestartet waren und den technisch etwas besseren Fußball gespielt hatten. Das änderte sich nach und nach mit dem unglücklich zustande gekommenen Handelfmeter, als eine harmlose Flanke an die Hand eines SVP-Abwehrspielers gesprungen war.

Und doch hätten es die Ortler noch für ein Remis richten können. „Wenn wir einen Elfmeter verschießen, kann der Schiedsrichter nichts dafür“, trauerte der SVP-Coach der größten Chance seiner Truppe nach, nachdem Piwowarczyk das Spielgerät über die Latte gesetzt hatte. „Mit einem 2:2 hätte die Partie einen anderen Dreh bekommen“, so Figura.

Zwei Elfmeter als Knackpunkt

Sein Gegenüber Christian Noparlik sprach derweil von einer richtigen Reaktion. „Alles, was wir in der Vorwoche falsch gemacht haben, haben wir heute richtig gemacht.“ Die beiden Elfmeter seien, entsprechend dem Ausgang, der entscheidende Punkt gewesen. „Wir haben uns das Glück mit viel Teamgeist verdient“, so Noparlik. Dennoch ändere sich nichts am Ziel Ligaerhalt. Alles andere wäre nicht realistisch. Dennoch habe sich die Bildung dieser SG für ihn bereits bewährt.

Gefeiert wurde am Abend mit Gegrilltem. Die Vorbereitungen dazu waren in der ersten Halbzeit nicht zu überhören, da die Kurbel des Grills beharrlich quietschte. Erst in der zweiten Hälfte fand sich der erlösende Tropfen Öl. Dass das mit der Wendung des Spiels zusammenhing, wollte aber keiner bestätigen. (Hans Kürzl)

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