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Kreisklasse 1: TSV Alling düpiert den großen Nachbarn - Geiselbullach gewinnt am grünen Tisch

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In einer ausgeglichenen Partie hatten am Ende die Emmeringer (gelb) die Nase vorn – und die Mannschaft aus Olching das Nachsehen.
In einer ausgeglichenen Partie hatten am Ende die Emmeringer (gelb) die Nase vorn – und die Mannschaft aus Olching das Nachsehen. © weber

Der FC Emmering und TSV Alling feierten einen Sieg in der Kreisklasse 1. Der Tabellenführer TSV Geiselbullch gewann seine Partie am grünen Tisch.

Fürstenfeldbruck – Nachdem die Westler beim TSV Geiselbullach wegen zu wenig verfügbarer Spieler nicht antreten konnten und die Partie absagten, konnte der Tabellenführer das Verfolgerfeld spielfrei beobachten.

FC Emmering - SC Olching II 2:1 (1:0)

Zumindest was die Spielanalyse danach anging, waren sich die beiden Trainer, Daniel Stapfer vom FCE und Alexander Englisch vom SCO, einig. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel“, resümierte Stapfer, und Englisch drückte es ergebnisorientiert aus: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Doch am Ende der 90 Minuten blieben alle drei Punkte im Emmeringer Hölzl-Stadion, weil die Stapfer-Elf eben einen Treffer mehr erzielt hatte. „Wir haben die erste Halbzeit einfach verschlafen“, gestand Englisch ein. Und die Schläfrigkeit nutzte Emmerings Sebastian Wilhelm zum 1:0-Pausenstand aus. In den zweiten 45 Minuten konnte sich die Landesliga-Reserve aus Olching steigern und einige Tormöglichkeiten herausspielen. Doch letztlich traf nur Leon Renn ins Emmeringer Tor. Da hatte aber bereits FCE-Stürmer Arman Shahidi Asl zuvor das 2:0 für die Gastgeber erzielt. „Am Ende war es ein hart umkämpfter Arbeitssieg mit dem glücklicheren Ende für uns“, meinte Stapfer zufrieden.

SC Gröbenzell - FC Puchheim 1:1 (0:1)

Es sei die schwächste Halbzeit gewesen, die er von seiner Mannschaft in dieser Saison bisher erlebt habe, sagte Gröbenzells Coach Peter Krems nach den 90 Minuten. Doch er nahm seine Spieler auch in Schutz, denn viele seien gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt. „Die ersten 45 Minuten waren eine einzige Katastrophe“, hat Krems beobachtet. Ein Standard, ein Freistoß, brachte die Nachbargäste mit 1:0 in Führung. Cengiz Civgin nahm aus 18 Metern Maß und die Kugel segelte ins SCG-Gehäuse. Die größte Ausgleichschance erhielt der SCG, als Christoph Hofbauer in der 42. Minute zu einem berechtigten Foulelfmeter antrat und an Florina Bogner im Tor des FCP scheiterte. In den zweiten 45 Minuten sah Krems eine Steigerung beim Auftritt seiner Elf. Jetzt wurden auch Chancen herausgespielt, doch Florian Bogner hielt mit seinen Paraden Puchheim im Spiel. „Beim Ausgleichstreffer haben wir dann auch noch Glück gehabt“, berichtete Krems. „Der Puchheimer Keeper ist weggerutscht, als Michael Miklautsch der 1:1-Ausgleich gelang.“ Nach der nachbarschaftlich-friedlichen Punkteteilung verharren auch in der Tabelle beide Mannschaften im Mittelfeld als Nachbarn auf den Plätzen acht und neun.

TSV Alling - SV Germering 4:0 (2:0)

Von einem souveränen Start-Ziel-Sieg sprach Sebastian Kiffer nach dem 90 Minuten. „Germering war mit dem 4:0 noch gut bedient“, so der Sohn des Allinger Abteilungsleiters, der selbst den Treffer zum 2:0 beisteuerte. Seiner Meinung nach hätte bereits zur Pause seine Mannschaft weitaus höher führen müssen, als nur mit 2:0. Maximilian Grolik hatte die Gastgeber bereits nach 13 Minuten in Führung geschossen. Warum die Torausbeute nur vier Treffer betrug, dazu meinte Kiffer: „Wir sind an uns selber gescheitert, vor dem gegnerischen Tor, denn spielerisch waren wir dem Nachbarn aus der Kreisstadt haushoch überlegen.“ Erst nach einer Stunde traf der für Grolik eingewechselte Lukas Lindemiller zum wohl vorentscheidenden 3:0. „In der zweiten Halbzeit habe ich für Germering lediglich nur eine einzige wirkliche Chance gezählt.“ Andreas Krammer durfte sich schließlich auch noch in die interne Allinger Torschützenliste beim Treffer zum 4:0-Endstand eintragen lassen.

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