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Kreisklasse kompakt: Gröbenzell leistet Schützenhilfe für die Nachbarvereine

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Durchsetzungsstärker präsentierten sich die Kicker des TSV Geiselbullach (gelbe Trikots) im Heimspiel gegen den Gautinger SC.
Durchsetzungsstärker präsentierten sich die Kicker des TSV Geiselbullach (gelbe Trikots, hier im Heimspiel gegen den Gautinger SC). © Peter Weber

Der TSV Geiselbullach hat gegen den FC Emmering seine Pole-Position knapp verteidigt. Er ist damit weiterhin nicht auf andere Ergebnisse angewiesen.

Landkreis – Unverändert ist das Bild auch am anderen Ende der Tabelle, das der SV Germering und der TSV West bilden. Ein ganz kleines Stück drüber dürfen sich der TSV Alling und der SC Olching II über das Gröbenzeller Ergebnis beim Gautinger SC freuen.

TSV Geiselbullach - FC Emmering 1:0 (0:0)

TSV Geiselbullach - FC Emmering 1:0 (0:0) – Für den Aufstiegskandidaten aus dem Olchinger Stadtteil war es ein Geduldspiel. Fast bis zum allerletzten Moment mussten die einheimischen Fans warten, ehe sie Jens Bürger in der dritten Minute der Nachspielzeit erlöste. Denn die stark ersatzgeschwächten Emmeringer, die elf Spieler ersetzen mussten, hielten die gesamte Spielzeit mehr als tapfer dagegen. Trotzdem erkannte Emmerings Trainer Daniel Stapfer den Sieg als verdient, an, weil die Geiselbullacher gefühlt 80 Prozent Ballbesitz hatten. „Der Zeitpunkt ist halt absolut bitter“, gestand Stapfer, der aber nicht nur die Moral seiner Mannschaft lobte, sondern auch das Fairplay des TSV. Der hatte einer Verlegung des Spiels der zweiten Mannschaften zugestimmt. „So haben wir unser Team wenigstens auffüllen können“, so der Emmeringer Trainer Stapfer. Sein Geiselbullacher Kollege Stefan Held gab das Kompliment zurück und sprach von clever verteidigenden Gästen. „Unser Sieg war aber voll verdient, weil wir klar dominiert haben.“

SV Germering - SV Inning 2:5 (0:3)

SV Germering - SV Inning 2:5 (0:3) – Das Warten auf den ersten Saisonsieg bleibt dem dem SV Germering erhalten. Eine Vorentscheidung war bereits nach zwölf Minuten gefallen, als die Inninger zu diesem Zeitpunkt aus ihrer Sicht auf 2:0 gestellt hatten. Beim Gang in die Kabinen war die Tendenz des Spiels noch klarer. Ihren Torhunger hatten die Gäste vom Ammersee nach einen guten Stunde gestillt. Immerhin bewiesen die Germeringer Moral. Ihr Bemühen um einen Ehrentreffer wurde zweifach belohnt. David Hohlweg und Michael Mayerhofer gestalteten in den letzten sechs Minuten das Ergebnis einigermaßen erträglich.

Gautinger SC - SC Gröbenzell 2:2 (2:2)

Gautinger SC - SC Gröbenzell 2:2 (2:2) – Ein Ergebnis, das man vor allem in Alling und Olching sehr aufmerksam zur Kenntnis nehmen wird. Obwohl es für den SCG in der Kreisklasse um nichts mehr geht, leisteten man den beiden Landkreisklubs wertvolle Schützenhilfe. Florian Hofmann und Philip Schmid hatten dazu mit ihren Treffern bereits in den ersten fünf Minuten beigetragen. Allerdings beklagten die Gautinger beim zweiten Gegentreffer eine zumindest fragwürdige Elfmeterentscheidung. Doch so schnell wie die Gröbenzeller Führung gekommen war, so schnell war sie auch wieder verschwunden, Bereits Mitte der ersten Hälfte hatten die Gautinger Gastgeber ausgeglichen und dafür ebenfalls einen Elfmeter in Anspruch genommen, In der Folge hielt Gröbenzell gut mit und hätte mit etwas Glück sogar den Siegtreffer erzielen können. Der Gautinger SC dagegen blieb im fünften Spiel in Serie sieglos. (Hans Kürzl)

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