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Kreisklasse kompakt: Spitzenreiter Geiselbullach erreicht sein Etappenziel

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Verbissen geführte Zweikämpfe gab es bei der Begegnung zwischen dem FC Emmering (gelbe Trikots) und dem TSV Alling.
Verbissen geführte Zweikämpfe gab es bei der Begegnung zwischen dem FC Emmering (gelbe Trikots) und dem TSV Alling. © Peter Weber

Es war ein Spieltag der Favoritensiege in der Kreisklasse. Die großen Überraschungen blieben aus - wenn auch manchmal nur knapp.

Landkreis – Erwartungsgemäß hat sich der TSV Geiselbullach den Titel des Herbstmeisters nicht mehr nehmen lassen. Nach dem Sieg gegen den FC Puchheim steht das Team von Stefan Held unangefochten an der Spitze. Das Etappenziel ist damit erreicht, nun will man das in der Rückrunde bestätigen.

TSV Geiselbullach - FC Puchheim 2:0 (1:0)

Der Herbstmeister ist gekürt, die Rückrunde kann kommen: Geiselbullach hat mit dem Sieg über den FC Puchheim jetzt den zehnten Dreier in dieser Saison gefeiert und sich damit an der Tabellenspitze weiter festgesetzt. „Wir haben unser Etappenziel erreicht“, so Coach Stefan Held nach der siegreichen 2:0-Partie gegen den FCP. Er erlebte einen „sehr souveränen und konzentrierten Auftritt“ seiner Elf. „Wir hatten extrem viel Ballbesitz und nur einen Torschuss zugelassen“, so Held.

Kurz vor der Pause ging der TSV in Führung, nachdem FCP-Keeper Adam Haban unglücklich einen Schuss ins eigene Tor gelenkt hatte. Nach der Pause netzte noch Michael Ponnath zum 2:0 (57.). Eigentor-Pechvogel Haban musste dann kurze Zeit später nach einem Zusammenprall mit Verdacht auf Kieferbruch vom Feld. Für den verletzten Keeper schickte Puchheims Coach Helmut Reitberger seinen Innenverteidiger Michael Beck ins Tor, um weitere Gegentore zu verhindern. Das gelang dem Aushilfs-Keeper auch. Reitberger hofft aber auf die baldige Rückkehr seines Stamm-Torhüters.

FC Emmering - TSV Alling 3:1 (2:0)

Von einem „Pflichtsieg“ sprach Emmerings Coach Daniel Stapfer beim Auftritt seiner Elf gegen Alling. Es sei aber nicht „unser bestes Spiel gewesen“. Zudem gehöre Alling nicht da unten hin, wo sie derzeit stehen. Gleich zu Beginn zeigte Keeper Nilcon Grabanica eine überragende Parade und verhinderte so einen frühen Gegentreffer der Gäste. Lisander Kajtazi schoss den FCE in Front (32.), Markus Lichtenstern erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (44.). „Wir hatten das Spiel relativ gut im Griff und zur richtigen Zeit die Tore gemacht“, so Stapfer. Dani Samir netzte zum 3:0 ein (71.), kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Andreas Strunz per Elfmeter den Ehrentreffer für die Gäste aus Alling (90.).

TSV FFB West - SV Inning 1:2 (0:0)

Es läuft wieder besser für die Westler, auch wenn es diesmal nicht zum Sieg gereicht hat. Dabei hatte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Blaß anfangs gut verkauft, man konnte den stark aufspielenden Inninger Paroli bieten. Nach der Pause gelang Muzzi Gür der Führungstreffer (53.) für West. Den Vorsprung konnte man lange halten, doch dann hebelten die Inninger die Defensive aus und erzielten den Ausgleich (73.) und sorgten kurz darauf mit dem zweiten Tor für den Sieg (84.). „Wir sind dann sehr defensiv gestanden und kamen gar nicht mehr aufs Inninger Tor“, so Muzzi Gür. Doch der Auftritt gibt Anlass zur Hoffnung. „Es läuft wieder besser“, so Gür.

VfL Egenburg - SV Germering 8:1 (2:0)

Die Germeringer Talfahrt geht weiter und weiter. Nach der Pleite gegen West vorige Woche, nach der die Germeringer die Rote Laterne übernahmen, setzte es nun eine deftige 1:8-Klatsche beim Tabellenfünften Egenburg. Der Ehrentreffer folgte kurz vor dem Schlusspfiff per Elfmeter.

SC Weßling - 1. SC Gröbenzell 1:0 (0:0)

Unzufrieden war Coach Peter Krems nicht – im Gegenteil. „Die erste Halbzeit war richtig, richtig gut“, lobte der Coach seine junge Mannschaft. In der zweiten Hälfte hatten seine Spieler auch ein paar richtig gute Chancen, doch allesamt blieben ungenutzt. Dann passierte auch noch das Unglaubliche: „Ein Kullerball rollt mit ungefähr einem Stundenkilometer Geschwindigkeit über die Linie“ musste Krems fassungslos vermelden. Das sei eigentlich die einzige Aktion der Gastgeber gewesen. Er könne seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Die Jungs machen eigentlich alles richtig und dann passiert so was“, so Krems: „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen und mit ein bisschen mehr Glück gewinnen wir das Spiel.“ Man wisse ja, dass diese Saison ein Jahr des Lernens werden würde. „Aber das ist schon ein bitterer Lernprozess.“ Im nächsten Spiel gegen Gauting müsse man jetzt aber einen Dreier setzen.

Gautinger SC - SC Olching II 3:5 (1:2)

Dieser Sieg war wichtig, um etwas Abstand zu den hinteren Rängen zu bekommen. Fünf Punkte Vorsprung haben die Olchinger jetzt vor dem eben bezwungen Gautinger SC und damit etwas Luft bekommen. Aber die Olchinger machten sich das Leben wieder einmal selbst unnötig schwer. Zwar konnte man durch Treffer von Kevin Jurinek (2.) und Luka Batarilo-Cerdic (36.) schon einen kleinen Vorsprung herausholen. Doch kurz vor der Pause fiel der Anschlusstreffer (44.) – ein erster Dämpfer für das Team von Trainer Alexander Englisch. Als dann nach dem Seitenwechsel der Ausgleich fiel (57.), drohte es gar, eng zu werden. Doch wenige Minuten später netzte erneut Batarilo-Cerdic ein (62.) und nachdem dann Valentin Rusch zum 4:2 getroffen hatte (67.), konnten Trainer und Fans aufatmen. Rusch erhöhte dann noch auf zwischenzeitlich 5:2 (78.), so fiel dann auch der Gegentreffer zum 3:5-Endstand kurz vor dem Schlusspfiff nicht mehr groß ins Gewicht (86.). (Stephanie Hartl)

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