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Mega-Check: Kilian Stotz (l.) landete wie seine Eichenauer Kollegen hart auf dem Boden der Tatsachen.  

„So sind wir ein Abstiegskandidat“

TSV Moorenweis furios im Derby gegen FC Eichenau - Schützenfest nach Pausentee

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Drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hat der TSV Moorenweis eingefahren. Die Elf gewann das Landkreis-Derby gegen den FC Eichenau klar mit 5:1 (0:0).

Zur Pause hatte es noch nicht nach einem Schützenfest ausgesehen. Vor 120 Zuschauern überboten sich beide Mannschaften an Harmlosigkeit. Die einzig nennenswerte Torchance hatte Eichenaus Kilian Stotz. Doch der Flügelflitzer setzte noch einem schönen Sololauf den Ball neben das Gehäuse (31.). „Da hatten wir noch keine Lösung gegen die sehr defensiv eingestellten Eichenauer gefunden“, erklärte Schöttl.

„Wir werden uns nicht ausruhen“

Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Szymon Tupta (Hartpenning) legten die Aufsteiger einen Zahn zu. Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten stellte Johann Dietrich (49./51.) die Weichen frühzeitig auf Sieg. Schöttl: „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt.“ In der Folge hatten die Hausherren das Spiel im Griff, ließen Ball und Gegner laufen. Die Gäste knüpften ihrerseits nahtlos an die schwache Darbietung der ersten Halbzeit an. Kein Kampf, Kein Zweikampfverhalten. „So sind wir ein Abstiegskandidat“, stellte Trainer Uwe Schaller nach der Partie fest. Der Anschlusstreffer durch Thomas Strasser (71.) sorgte nur kurzzeitig für neue Hoffnung. Doch die Moorenweiser zeigten sich hiervon nur kurzzeitig geschockt. Tobias Heinzinger stellte nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Die Starzelbacher ergaben sich ihrem Schicksal und gaben fortan nur noch das schmückende Beiwerk zum Moorenweiser Spiel. Kapitän Patrick Saur (86.) und Andreas Beinhofer (90.) schossen den höchsten Saisonsieg heraus.

In der Tabelle zog Moorenweis an Eichenau vorbei. „Wir lassen uns nicht blenden von den fünf Toren“, sagte Schöttl. In den ersten zehn Saisonspielen schoss der Aufsteiger neun Tore. „Wir werden uns nicht ausruhen.“

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