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Günzlhofen gegen Oberweikertshofen II: Für viele ist es ein Wiedersehen mit dem Ex-Verein

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Günzlhofens Spielertrainer Qemajl Beqiri kickte früher für den SCO.
Günzlhofens Spielertrainer Qemajl Beqiri kickte früher für den SCO. © VSST Günzlhofen

Derby-Zeit in der Kreisliga: Der SC Oberweikertshofen II empfängt am Freitagabend den VSST Günzlhofen.

Oberweikertshofen – Unmittelbar nach dem mühevollen 1:0-Arbeitssieg gegen den FC Penzing hatte Dominik Sammer eine erste kleine Kampfansage in Richtung des Ortsnachbarn VSST Günzlhofen geschickt. „Wir wollen den Günzlhofenern auf ihrem Weg in die Bezirksliga ein Bein stellen.“ Am Freitagabend, 19 Uhr, duellieren sich nun die beiden Lokalrivalen.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Für einen Großteil der VSST-Akteure ist es die Rückkehr an ihre ehemalige Wirkungsstätte. Günzlhofen-Coach Qemajl Beqiri, der in der Saison 2017/2018 die zweite SCO-Garde betreute und auch in der damaligen Landesliga-Mannschaft aushalf, sagt: „Klar ist es was Besonderes. Aber wir müssen das ausblenden, sonst lähmt es uns wieder, wie zuletzt in Maisach.“

Einer, der viele Jahre das SCO-Dress trug, hat jetzt einen großen Anteil am Günzlhofener Erfolgslauf. Torhüter Nico Theiß spielte in allen drei SCO-Teams und zuvor in der Oberweikertshofener Jugend. Im Sommer wechselte der 22-Jährige zum VSST Günzlhofen. Beim 3:2-Sieg in Maisach musste Theiß erstmals nach insgesamt 471 Minuten wieder hinter sich greifen. Gelingt Günzlhofen der achte Sieg in Folge, könnte die Beqiri-Crew zumindest für zwei Nächte wieder die Tabellenführung vom TSV Peiting übernehmen.

SCO will dem Nachbarn ein Bein stellen

Doch die Hausherren haben da etwas dagegen. SCO-Trainer Dominik Sammer hat seinen Spielern bei den beiden Trainingseinheiten unter der Woche tief in die Augen geschaut. „Ich habe den festen Siegeswillen gesehen.“ Allerdings benötige man gegen Günzlhofen „auch etwas Spielglück“, sagt der SCO-Trainer.

Mit der aktuellen Tabellensituation – Oberweikertshofen steht mit 18 Punkten auf Rang fünf – lässt es sich gut leben. „Wir haben eine junge Truppe, die teilweise noch etwas zu grün auftritt“, sagt Sammer. Was aber, so der SCO-Coach, auch kein Beinbruch ist. „Rückschläge sind natürlich eingeplant.“ (Dirk Schiffner)

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