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Der SC Olching verschläft die ersten 20 Minuten – und verliert

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Von: Thomas Benedikt

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Olchings Keeper Michael Loroff parierte ein ums andere Mal glänzend.
Olchings Keeper Michael Loroff parierte ein ums andere Mal glänzend. © Peter Weber

Die Olchinger konnten nach ihrem Sieg über Weißenburg nicht zu einem Erfolgslauf ansetzen. Das Heimspiel gegen den VfB Durach ging verloren.

Olching – Das Donnergrollen des Gewitters, das am Samstagnachmittag über Olching hinweg zog, hätte genauso gut von SCO-Trainer Martin Buch stammen können. Der war nach der 1:2 (0:2)-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den VfB Durach mächtig angefressen. „Dieses Spiel kann man verlieren, aber nicht so“, sagt Buch. „Es kotzt mich an, dass wir jedes Mal die ersten 20 Minuten verschlafen.“

In eben jener Anfangsphase fiel die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste aus dem Allgäu. Bereits in der 7. Minute brachte Jürgen Piller den VfB in Führung. Einen über die rechte Seite von Tim Seefried eingeleiteten Angriff spielten die Duracher schön zu Ende, so dass Piller nur noch einschieben musste. Und mit Seefried hatte Olchings Defensive weiter ihre liebe Not. Mal kam der kleine, quirlige Offensivmann über links, mal über rechts. Aber ganz egal wo er auftauchte, es wurde brenzlig.

So auch beim 0:2 (35.): SCO-Keeper Michael Loroff verschätzte sich bei einer Flanke und der sträflich frei stehende Seefried vollendete aus wenigen Metern Torentfernung per Volley. Aber die Gastgeber konnten sich bei Loroff bedanken, dass es zu dem Zeitpunkt überhaupt nur 0:1 gestanden hatte. Binnen weniger Sekunden hatte er zuvor zwei Mal blitzschnell gegen völlig alleine auf ihn zulaufende Duracher pariert.

Es reicht nur noch zum Anschlusstreffer

Buch reagierte, wechselte einmal bereits kurz vor und zweimal in der Halbzeitpause. Unter anderem stellte er den schnellen Maximilian Hermann gegen Durachs Seefried – mit Erfolg. Die Kreise des VfB-Offensivmanns waren im zweiten Durchgang deutlich eingeschränkter. Was auch daran lag, dass die Olchinger insgesamt besser ins Spiel kamen. „Wir waren griffiger und haben die Halbräume besser bespielt“, sagt Buch. Und als Marco Kossi in der 65. Minute der Anschlusstreffer gelang, keimte nochmal Hoffnung auf bei den Gastgebern. „Da geht noch was“, feuerte Kapitän Paul Niehaus sein Team an. Aber vergeblich, Durach brachte die Führung über die Zeit.

Jetzt steht für die Amperstädter die Vorbereitung für das Spiel gegen Gilching an. Die Ansage von Martin Buch an sein Team ist deutlich: „Derby-Woche ist nie lustig für die Mannschaft.“ (Thomas Benedikt)

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