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Oberweikertshofen mit dritter Pleite in Folge: „Uns hat ein Vollstrecker vorne gefehlt“

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Von: Dieter Metzler

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Fokus Defensivarbeit: Gegen Gersthofen können die Oberweikertshofener (grüne Trikots) wieder auf ihren Top-Verteidiger Michael Arndt zurückgreifen.
Schon das Hinspiel gegen Schwabmünchen war umkämpft. © Peter Weber

Der SC Oberweikertshofen ist beim TSV Schwabmünchen mit dem Ziel angetreten, die kleine Serie von zuletzt zwei Niederlagen zu stoppen.

Oberweikertshofen – Dagegen hatten allerdings die Gastgeber etwas einzuwenden, die sich für die 1:3-Hinrundenniederlage revanchieren wollten. Am Ende einer hochklassigen Partie behielt Schwabmünchen mit 4:2-Toren die Oberhand und beim Aufsteiger aus Weikertshofen wird nach der dritten Pleite in Serie vor dem Derby-Duell am kommenden Samstag gegen Olching viel Redebedarf bestehen.

Kaum auf dem Platz lief die Sammer-Elf bereits einem Rückstand hinterher. „Da waren wir noch etwas schlafmützig“, meinte Sportleiter Uli Bergmann. Maximilian Aschner erzielte vor 175 Zuschauern die frühe Führung für den Tabellenzwölften. Der nach seiner Rotsperre erstmals eingesetzte Lukas Kopyciok weckte aber zehn Minuten später mit dem Ausgleich neue Hoffnung. Die wurde allerdings weitere zehn Minuten später durch den erneuten Rückstand jäh beendet. Doch so schnell gab sich Weikertshofen nicht geschlagen und hatte die passende Antwort parat. Dominik Widemann traf zum 2:2-Ausgleich. Sekunden vor dem Pausenpfiff geriet der SCO durch TSV-Stürmer Lucas Kusterer ein drittes Mal in Rückstand. „Für den neutralen Beobachter ein munteres Spielchen“, meinte Bergmann.

SC Oberweikertshofen: Besser, aber nicht abgezockter

Zur zweiten Halbzeit wechselte Sammer Kilian Lachmayr für Michael Arndt aus, für den glücklosen Yenal Strauß kam Maxi Schuch. In der 76. Minute fiel die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber, als Maik Uhde, der eigentlich in Augen von Bergmann schon in der ersten Halbzeit nach einem gestreckten Bein gegen Weikertshofens Torwart Lukas Schneider die Ampelkarte hätte erhalten müssen, zum 4:2 traf.

„Jeder hat gesehen, wer heute die bessere Mannschaft war“, meinte Weikertshofens Trainer Dominik Sammer. „Aber jeder hat auch gesehen, wer die klar abgezocktere Elf war. Wir haben bis zur letzten Sekunde alles gegeben und geglaubt, dass wir noch einen Punch setzen können. Pech mit einem Pfostenschuss und weiteren Chancen beim Stande von 3:2. So haben wir es halt verloren.“ „Das Tor zum 4:2 war der Knockout für uns“, meinte Bergmann nach den 90 Minuten. Vor diesem Treffer hatte Weikertshofen ein Powerplay aufgezogen, allerdings sprang nichts Zählbares heraus. „Uns hat ein Vollstrecker vorne gefehlt.“ Dennoch, so Bergmann, hätte man die Begegnung nicht verlieren müssen. „Zumindest einen Punkt hätten wir verdient gehabt. (Dieter Metzler)

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