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Olching unterlaufen gegen Schwabmünchen zu viele Fehler: „Geschenke verteilt wie zu Weihnachten“

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Von: Thomas Benedikt

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Reingehängt, aber nichts rausgeholt: Der SC Olching (weiße Trikots) ging gegen Schwabmünchen leer aus.
Reingehängt, aber nichts rausgeholt: Der SC Olching (weiße Trikots) ging gegen Schwabmünchen leer aus. © Peter Weber

Zum fünften Mal in Folge springt für den SC Olching in der Landesliga kein Sieg heraus. Am Samstag unterlagen die Amperstädter dem TSV Schwabmünchen.

Olching – Bis Heiligabend sind es noch einige Wochen. Trotzdem sagte Olchings Trainer Martin Buch nach der 1:3 (0:2)-Niederlage gegen den TSV Schwabmünchen: „Wir haben Geschenke verteilt wie zu Weihnachten – mit Schleife dran.“ Dabei wollten die Amperstädter doch gegen den Bayernliga-Absteiger das Ruder nach vier sieglosen Spielen in Serie herumreißen. Das war von Beginn an zu spüren. Die Mannschaft brannte, ging intensiv in Zweikämpfe und Laufduelle. „Einsatz und Wille haben gestimmt“, sagte auch Buch nach der Partie.

Doch wie so häufig in den vergangenen Wochen brachten sich die Olchinger mit Unachtsamkeiten selbst in die Bredouille. Bereits in der 5. Minuten musste SCO-Keeper Michael Loroff das erste Mal hinter sich greifen. Nach einer Ecke und anschließendem Distanzschuss bekamen die Amperstädter den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Maik Uhde bugsierte die Kugel über die Linie. „Abseits“, monierte der SCO-Trainer nach der Partie. Der Ecke vorausgegangen war aber wieder ein einfacher Ballverlust im Spielaufbau.

Schon 0:2 nach nicht einmal zehn Minuten

Und so ging es weiter. Olching war bemüht, machte aber auch immer wieder Fehler. Nach einem langen, hohen Abschlag der Schwabmünchner rutschte SCO-Verteidiger Ruben Milla Nava der Ball über den Kopf und der Klärungsversuch wurde zum Querpass für TSV-Stürmer Dennis Lechner – 0:2 (9.). „Da ist dann auch jeder Matchplan für die Katz“, sagte Buch. Dabei blieb es es bis zur Pause. Eigene Chancen erspielten sich die Amperstädter kaum.

Nach Wiederanpfiff schalteten die Gastgeber noch einen Gang nach oben. Als Dominik Dierich einen von Schwabmünchens Keeper fallen gelassenen Ball über die Linie stocherte (53.), keimte noch einmal Hoffnung auf im Lager der Gastgeber. Doch die hielt nicht lange. Nur fünf Minuten später spielte Olchings Hüseyin Ceker nach eigentlich schon bereinigter Situation am eigenen Sechzehner einen Fehlpass. Der TSV kombinierte es sauber zu Ende: 1:3 durch Luis Schäffler (58.). Und spätestens als sich Torschütze Dominik Dierich nach einer übermotivierten Grätsche – inklusive anschließender Rudelbildung – die Rote Karte abholte, war die Partie gelaufen. (Thomas Benedikt)

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