Dominik Dierich erzielte den Siegtreffer für den SC Olching.
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Dominik Dierich erzielte den Siegtreffer für den SC Olching.

Der SCO rutscht durch 2:1-Erfolg in die obere Tabellenhälfte

Dank spätem Dierich-Tor: Olching feiert gegen Ichenhausen den ersten Auswärtstriumph

  • VonHans Kürzl
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Der SC Olching kommt so langsam in Fahrt. Gegen Ichenhausen feierten die Amperstädter in der Landesliga ihren nächsten Sieg.

Olching – Da wird das Bier beim neuen Co-Abteilungsleiter Peter Helfer, außerdem noch Wirt, noch besser schmecken. Der 2:1-Sieg beim SC Ichenhausen bot gleich dreifach Gelegenheit zum Anstoßen. Es war im achten Anlauf der erste Auswärtssieg der Amperstädter, die zudem zum ersten Mal zweimal hintereinander gewannen. Auch der Blick auf die Tabelle lässt den Gerstensaft runterlaufen wie Öl. Denn der SCO feiert ebenso seinen Premierenauftritt in der oberen Tabellenhälfte.

Maximilian Herrmann in der 5. Minute und Dominik Dierich zwölf Minuten vor dem Ende hatten mit ihren Treffern für ausreichend gute Laune auch bei Co-Trainer Bernhard Dehmel gesorgt. Der Ex-Spieler und Antreiber bei Aufstieg 2016 hatte in der Vorbereitung die Idee, Standards mal ganz besonders intensiv zu trainieren. „Hat sich gelohnt“, war der knappe Kommentar. Denn dem ersten Treffer der Amperstädter war ein Eckball vorausgegangen.

Olching zeigt die Grundtugenden des Fußballs

Überhaupt hatten die Amperstädter bei den Gastgebern aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg viel von den Eigenschaften gezeigt, die den aktuellen „Co“ als aktiven Spieler auszeichneten: Leidenschaft, Ehrgeiz und alles im Sinne der Mannschaft. „Da war mentale Stärke auf dem Platz“, hieß es nach den 90 Minuten.

Noch in der ersten Halbzeit hatte der SC Olching vor allem läuferisch sehr viel investieren müssen, um auf Augenhöhe zu bleiben. Doch nur einmal sah man tatsächlich hinterher, als Simon Fischäß nach einer knappen halben Stunde für die Gastgeber der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen war. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine offene Begegnung. Beide Mannschaften suchten die offensiven Schlagabtausch. Auch die Ichenhausener hatten ihre Chancen auf den Siegtreffer, ließen die aber ungenutzt.

Der Teamgeist stimmt beim SC Olching

Was manch einen im Tross der Mitgereisten auch erstaunte: Das Fehlen von Stammkräften wie Ruben Milla Nava oder Marco Ecker wurde gut kompensiert. „Eine echte Olchinger Truppe“, hieß es von Seiten der SCO-Oberen. Das zeigte sich auch darin, dass verletzte oder angeschlagene Spieler, die nicht im Kader standen, die rund 90 Kilometer lange Fahrtstrecke auf sich nahmen.

Auf Olchinger Seite sieht man sich für die nächsten zwei Heimpartien im Oktober gut gerüstet, selbst wenn die vom Feinsten sind: Im Amperstadion kreuzt erst Spitzenreiter Sonthofen auf, dann kommt der Tabellendritte TSV Gilching. (Hans Kürzl)

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