Hentschel: "Wurden wir unnötig hektisch und nervös"

SC Maisach verliert knapp gegen Gröbenzell

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Weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2018 wartet der SC Maisach. Am Karsamstag unterlag der Bezirksliga-Absteiger gegen den SC Gröbenzell knapp mit 0:1 (0:1). Die Gröbenbacher wiederum schnappen im Liga-Keller frische Luft. Allerdings ist die Abstiegszone ellenlang. Streng genommen beginnt sie schon beim nur fünf Punkte davon entfernten zweitplatzierten FC Aich.

Das Tor des Tages gegen Maisach erzielte Gröbenzells Neuzugang Jan Sostmann. Der 20-Jährige kam in der Winterpause vom Bayernligisten TSV Dachau. Co-Trainer Frank Reichelt freute sich über „eine kämpferisch brutal starke Leistung.“ Maisachs Manager Christian Hentschel war dagegen total sauer nach der zweiten Pleite. „Das war fußballerisch eine Katastrophe. Eines der schlechtesten Spiele, dass ich je von einer Maisacher Mannschaft gesehen habe.“

Nach der frühen Gröbenzeller Führung – Sostmann hatte eine von Lukas Schuhmann getretene Ecke aus sechs Metern über die Torlinie bugsiert (2.) – „wurden wir unnötig hektisch und nervös“, so Hentschel ratlos. Die junge Gröbenzeller Mannschaft stand dagegen optimal gestaffelt in der Defensive. Dominik Urbaniak hatte die beste Maisacher Ausgleichchance auf dem Fuß (35.). Gleiches passierte Lukas Schuhmann auf der Gegenseite. Doch der 20-jährige Gröbenzeller scheiterte an der Querlatte.

"Die Mannschaft wachrütteln und wieder auf Kurs bringen"

Erst in der Schlussphase boten die Maisacher Hausherren so etwas wie Fußball. Doch weder Urbaniak, Stefan Wörl, Philipp Macketanz noch Jonas Stegemann brachten das Spielgerät im Gehäuse unter. In Maisach scheint die Tendenz derzeit klar nach unten zu gehen. Hentschel: „Bei uns denken einige, mit Halli-Galli halten wir die Liga. Ich erwarte, dass jedem der Ernst der Lage klar wird.“ Aber auch Trainer Mike Schien habe einen Auftrag: „Er muss die Mannschaft wachrütteln und wieder auf Kurs bringen.“

Der SC Gröbenzell hat den Sprung aus der Abstiegszone verpasst. Die Mannschaft von Trainer Udo Barth kam bei der FT Jahn Landsberg nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. In der ersten Spielhälfte hatten Andreas Groß (6.) und Nicolas Felser (20.) die Führung auf dem Fuß, auf der anderen Seite scheiterten die Lechstädter am Pfosten (30.). Nach 63 Minuten holte Landsbergs Keeper Tobias Ludwig den einschussbereiten Felix Scheibner von den Beinen. Schiedsrichter Dominik Zuszek (Eichenhausen) zögerte keine Sekunde und schickte den bereits gelb-verwarnten Schlussmann mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen. Den fälligen Elfer verwandelte Andreas Groß sicher. Kapital konnte Gröbenzell aus der personellen Überzahl aber nicht schlagen. Die junge Truppe wirkte fahrig und nervös. So kam Landsberg noch zum Ausgleich (67.). 

Quelle: fussball-vorort.de

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