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Perfekte Gastgeber und tadellose Dritte wurden die Buben des TSV Jesenwang.

TSV Jesenwang organisierte das Kreisfinale

MerkurCup: SC Unterpfaffenhofen zaubert sich zum Finalsieg

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SC Unterpfaffenhofen und SC Fürstenfeldbruck im Bezirksfinale des MerkurCUP – das ist eigentlich normal. Dass der Vierte der ewigen Bestenliste aus Fürstenfeldbruck gegen die Germeringer im Kreisfinale von Jesenwang nicht den Hauch einer Chance hatte, ist aber mindestens überraschend.

Selbst ein gut halbstündiger Gewitterregen brachte den TSV Jesenwang bei seiner Premiere als Organisator eines Kreisfinales nicht aus dem Takt. Kurze Aufregung gab’s nur, als sich drei Kinder unter den Werbebannern verkrochen, die für den MerkurCUP auf dem Spielfeld aufgestellt waren. „Sofort raus da.“ Die Ansage von TSV-Jugendleiter Florian war deutlich, kurz und wirkungsvoll.

Ebenso präzise hatten Wolf und sein Team auch bei Vorbereitung und Durchführung gearbeitet. Turnier-Leiter Walter Huppmann (Penzing) war vom Engagement des Vereins ebenso beeindruckt wie Uwe Vaders. Der MerkurCUP-Chef aus München hat im Verlauf der 24-jährigen Pokalgeschichte schon viele Schauplätze erlebt, „doch Jesenwang gehört zu den hervorstechendsten“. Huppmann: „In Jesenwang habe ich 22 mithelfende Leute gezählt. Das zeigt, dass der ganze Verein hinter diesem Kreisfinale stand.“ Dass etwa ein Vorsitzender eines Gesamtvereins die Teilnehmer begrüße, komme so oft auch nicht vor. Vaders: „Großes Kompliment an die Jesenwanger.“

Die Jungkicker der Gastgeber schienen sich von der Euphorie tragen zu lassen. Zum ersten Mal überhaupt für ein Kreisfinale des weltweit größten U11-Junioren-Spektakels qualifiziert, landeten sie am Ende auf dem dritten Platz. Trainer Jürgen Fraunhofer: „Das ist sensationell. Dabei waren wir schon mächtig stolz, überhaupt in dieses Finale gekommen zu sein.“ Insgeheim habe er auf einen fünften Platz gehofft. „Das hätte ich locker unterschrieben.“ Keine Spur von Enttäuschung, den durchaus möglichen Sprung ins Bezirksfinale verpasst zu haben. Es sei Pech gewesen, die Brucker im Halbfinale bekommen zu haben. „Die waren heute eine Nummer zu groß, auch weil wir zu viel Respekt hatten.“

Vor allem Kapitän Louis Fraunhofer und David Hantl sowie die beiden Torleute Emma Leutger und Max Krug wussten zu überzeugen. „Sie haben alle beigetragen, dass wir ins Finale gekommen sind“, so der Jesenwanger Coach. „Ein Höhepunkt, von dem wir im Verein alle lange noch sprechen werden.“

Weit weniger aufgeregt nahmen der Turniersieger SC Unterpfaffenhofen und der SC Fürstenfeldbruck ihr Weiterkommen ins Bezirksfinale zur Kenntnis. Allerdings überraschte doch, wie deutlich die Unterpfaffenhofener den SCF selbst im Finale beherrschten. „Wir hätten noch höher gewinnen können“, analysierte Unterpfaffenhofens Co-Trainer Christian Friedinger das 5:0. Drei Treffer hatte dazu Philipp Walk beigetragen, je einmal trafen Mark Juric und Richard Vogel.

Sie sorgten für ein Ergebnis, das in vielen Jahren eigentlich für die Brucker E-Junioren zum Standard gehörte und Ausdruck einer guten Jugendarbeit war. So aber übernahm der SCU auch bei der Zielsetzung für die am 1. Juli stattfindende oberbayerische Zwischenrunde ein wenig die Rolle seines Rivalen: „Das wird kein Selbstläufer. Aber wir rechnen uns schon Chancen aus, das große MerkurCUP-Finale in Altenerding zu erreichen“, sagte Friedinger. Zumal der SCU große Chancen hat, Ausrichter einer der vier Zwischenrunden zu sein.

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www.merkurcup.de

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