Nach Maisacher Unentschieden Warten auf den neuen Trainer

Maisach - Nur acht Minuten fehlten dem SC Maisach am Samstagnachmittag im Spiel eins nach der Ära Stehle beim Nachholtermin in Aubing und der von Abteilungsleiter Gerhard Hentschel betreuten Elf wäre fast eine kleine Sensation gelungen. Als Christos Georgiadis in der 82. Minute das 2:1 gelang, waren die engagierten Maisacher nahe dran an einem Sieg. Doch schon drei Minuten später zerstörte Aubings Stefan Paul mit einem Kopfballtreffer zum 2:2-Endstand die Hoffnungen auf einen Dreier.

"Ich bin dennoch hochzufrieden mit dem Punkt," fasste Hentschel zusammen. "Den hatten wir uns vorgenommen." Man gehe erst einmal in die Winterpause, hole sich fünf, sechs Verstärkungen und sehe dann im Frühjahr weiter.

Bis dahin will Hentschel auch längst einen neuen Coach verpflichtet haben. Mitten unter der Saison sei es allerdings schwierig, einen Spielertrainer zu bekommen," berichtete Hentschel. Reihenweise Körbe habe er bislang erhalten. So winkten Carsten Teschke, derzeit Spieler beim Bezirksoberligisten vom SV Pullach, ebenso ab wie Emmerings Kreisklassen-Spielertrainer Markus Wex. Auch Brucks Co-Trainer Thomas Holz signalisierte kein Interesse.

Dagegen bestätigte Hentschel die Kontakte zu Puchheims Kreisliga-Trainer Jürgen Frank. Hier scheint sich eine Einigung anzubahnen, auch wenn Frank nur als Trainer in Frage käme.

Zum Spiel: Durch einen vermeidbaren Treffer gerieten die Maisacher beim Tabellenfünften in Rückstand. Christian Schneider, der frühzeitig für Klaus Mühlbauer eingewechselt wurde, nachdem sich Mühlbauer erneut verletzte, traf bei seinem Rettungsversuch auf der Torlinie nicht den Ball. Kurz vor der Pause fiel aus heiterem Himmel der Ausgleich für Maisach. Aubings Schlussmann patzte bei einem hohen Freistoß von Andreas Kahlig und Alexander Englisch traf aus dem Hinterhalt. Im zweiten Abschnitt überzeugte Maisach vor allem in kämpferischer Hinsicht. Als die Mannschaft spürte, dass sie dagegen halten konnte, lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch. Der Jubel nach der Führung durch Georgiadis war allerdings noch nicht verhallt, da glichen die Gastgeber aus. dm

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