Nach verkorkster Vorrunde einen Blick nach vorne wagen

- Olching holt gegen Gräfelfing ein Unentschieden

VON DIETER METZLER Olching - Mit einem doch noch versöhnlichen 2:2-Unentschieden verabschiedete sich der SC Olching am Sonntag Nachmittag nach drei Niederlagen in Folge beim Nachholtermin in Gräfelfing. Die Begegnung mit weiteren guten Chancen auf beiden Seiten hatte keinen Sieger verdient. Die Olchinger haben nun in der Winterpause Zeit, um die verkorkste Vorrunde zu vergessen und im Frühjahr mit neuem Trainer den Klassenerhalt anzugehen. SCO-Präsident Wolfgang Kieslinger, der die Mannschaft in Gräfelfing coachte, will in dieser Woche den neuen Coach vorstellen.

Interessant wurde es auf dem Spielfeld erst nachdem beide Mannschaften jeweils einen Treffer erzielt hatten. Zunächst traf Markus Schad für den SCO mit einem Flachschuss aus 20 Metern. Die Freude im Olchinger Lager war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits fünf Minuten später führte eine Standardsituation zum Ausgleich. Patrick Hiller zirkelte einen Eckball auf den aufgerückten Michael Haase. Völlig unbedrängt konnte der baumlange TSV-Abwehrspieler per Kopf Olchings Keeper Daniel Walkowiak bezwingen. Bis zum Pause bewahrten jeweils beide Torleute ihr Team vor einem weiteren Rückstand. Walkowiak entschärfte einen Schuss von Bäcker, und Thomas Stadnik scheiterte an Kolbeck.

Als nach dem Wiederanpfiff die Partie zunächst zu verflachen drohte und ein Olchinger Anhänger scherzte: "Muss ich doch glatt mein Sparbuch opfern, um ein paar Spieler zu kaufen", ging der SCO erneut in Führung. Markus Schad legte das Leder mustergültig quer zum mitgelaufenen Fabian Lacher. Der Olchinger hatte nach drei, vier Schritten keine Mühe, mit einem Flachschuss aus acht Metern den Ball im Gräfelfinger Tor unterzubringen. Doch wieder schlugen die Gastgeber zurück. Diesmal dauerte es gar nur drei Minuten. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten leistete der aufgerückte Haase diesmal mit dem Kopf die Vorarbeit, und Christian Bäcker brauchte nur noch den Fuß hinhalten. Der Rettungsversuch von SCO-Libero Guido Ziegler war vergebens.

Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase den Siegtreffer auf dem Fuß. Zunächst scheiterte Sascha Lauterbach an SCO-Keeper Daniel Walkowiak, dann Markus Schad auf der Gegenseite. Alles in allem eine gerechte Punkteteilung.

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