Die Vorstandschaft des SC Olching (hinten v.l.): Reinhold Miefanger(Fußball), Schatzmeister Georg Förster, Organisationsleiter Michael Roth, Vizepräsident Roland Renn, (vorne v.l.) Schriftführer Mario Ribnitzky, Vizepräsident Bernhards Huppann, Präsident Eugen Schädler, Jugendleiter Norbert Pöppel und Walter Steindl (Kegeln). foto: kürzl

Präsident geht mit Ehrgeiz ans Werk

Neuer Präsident: Eugen Schädler schiebt beim SC Olching an

  • vonHans Kürzl
    schließen

Olching – Bisher war Eugen Schädler beim SC Olching Herr der Finanzen. Nun wird er bei den Amperstädtern für die nächsten zwei Jahre an vorderster Front stehen, wie er es selbst ausdrückte.

Als Präsident folgt Schädler damit auf Günther Schinabeck, der seinen Rücktritt bereits angekündigt hatte.

Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Georg Förster, zum neuen Organisationsleiter wurde Michael Roth gewählt. Bestätigt wurde Fußball-Abteilungsleiter Reinhold Miefanger. Die Vizepräsidenten Bernhard Huppmann und Roland Renn, Schriftführer Mario Ribnitzky und Jugendleiter Norbert Pöppel komplettieren die Vorstandschaft – ihre Posten standen bei der Versammlung nicht zur Wahl.

Der neue Präsident kündigte an, längerfristig arbeiten zu wollen. „Wir brauchen Ziele für die nächsten fünf oder zehn Jahre.“ Zudem müsse man alle Aufgaben klar zuteilen und dies zudem schriftlich festsetzen.

Damit ist auch die Fußballabteilung gemeint. Denn der bisherige Präsident Schinabeck ließ auf der Jahreshauptversammlung verlauten, dass er künftig als Teammanager für die erste und zweite Mannschaft zuständig sein werde. Im Vorfeld hatte Schinabeck angedeutet, dass es in der bisherigen Vorstandschaft unterschiedliche Auffassungen zur künftigen Ausrichtung des Vereins gegeben hatte. Er hatte von „unterschiedlichen Meinungen“ gesprochen, was das Schulden machen „für gewisse Sachen“ betreffe. Einige Mitglieder kritisierten dies als zu undeutliche Aussage. Auf Tagblatt-Nachfrage erklärte Schinabeck: „Für mich sind die erste und zweite Mannschaft das Aushängeschild des Vereins.“ Dem habe er Geltung verschaffen wollen.

Nicht ganz mit den sportlichen Geschehen – beide Teams kämpfen um den Aufstieg – kann das organisatorische Umfeld mithalten. Der als Organisationsleiter zurückgetretene Thomas Heigenmoser mahnte die mangelnde Bereitschaft an, Arbeiten auf dem Gelände zu leisten: „Es sind in der Regel immer die gleichen, die mit anpacken“, sagte Heigenmoser.

Kritisiert wurde außerdem der Zustand der Plätze. Ernst Frasch, seit 60 Jahren Mitglied, stellte fest: „Mit diesen Plätzen kann man nicht in die Bayernliga. Das ist schon peinlich.“ Selbst in der Landesliga müsse man sich für so einen Zustand schon rechtfertigen.  hk

Auch interessant

Kommentare