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Die Fürstenfeldbrucker holten gegen Schwabmünchen einen Punkt.

Nullnummer mit Befriedigend-Note

SC Fürstenfeldbruck - Torwart Michael Beck hielt gestern Abend das 0:0 des SC Fürstenfeldbruck beim Bayernliga- Favoriten TSV Schwabmünchen fest.

Fortuna ist nach wie vor nicht auf Seiten von Michael Beck. Dafür hat der Keeper nun aber Verstärkung von Justitia bekommen. Nur so konnte er das 0:0 beim favorisierten TSV Schwabmünchen festhalten. Es war in der 22. Minute, als sich Beck mal wieder völlig verlassen vom Glück vorgekommen sein musste. Er hatte gegen den heranstürmenden Tobias Geldhauser alles richtig gemacht und den Ball spektakulär abgewehrt.

Den folgenden Zusammenprall mit dem Schwabmünchener wertete Schiedsrichterin Doris Kausch aber zum Entsetzen des Brucker Anhangs als Foul. „Ich war klar als Erster am Ball. Ich weiß nicht, wie man sowas pfeifen kann“, schimpfte Beck. Es war nicht die einzige strittige Entscheidung der Schiri-Frau. Aber die hätte spielentscheidend sein können – wenn Beck nicht seit neuestem die Hüterin der Gerechtigkeit auf seiner Seite hätte. Erst wehrte der Brucker Torhüter den Strafstoß von Manuel Müller ab, dann war er auch noch beim Nachschuss zur Stelle. „Nur gerecht“, wie der Torhüter befand. Sprach’s und ging zufrieden in die Kabine.

Auch sein Trainer Roberto Fontana war am Ende mit dem Punkt zufrieden, zumal die Schwabmünchener noch weitere gute Möglichkeiten hatten. Einmal klärte Florian Baier für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Danach reagierte Beck erneut glänzend bei einem abgefälschten Schuss, den er aus dem Winkel fischte. Den Torjubel auf den Lippen hatten die heimischen Fans aber in der 69. Minute. Da brachte Manuel Bayerl das Kunststück fertig und zirkelte das Leder aus drei Metern am leeren SCFTor vorbei.

Die Brucker machten in der Offensive gegen die routinierten Favoriten dagegen kaum einen Stich. Lediglich zweimal schoss Bruck mehr leidlich gefährlich aufs Tor. Kurz vor Schluss verpasste Wilson Onyemaeke zudem eine Flanke nur knapp. Ansonsten mussten sich die Gäste gegen spielerisch überlegene Schwabmünchner aufs Toreverhindern konzentrieren. Über weite Strecken machten sie das tadellos, was auch dem gegnerischen Trainer ein Lob abrang: „Bruck war ein gut organisierter Gegner,“ sagte der Ex-Oberweikertshofener Guido Kandziora.

Kollege Fontana lobte dagegen den Kampfgeist: „Darum ist der Punkt am Ende auch verdient.“ Weniger gefallen hat ihm dagegen das Verhalten bei den Kontern. „Da müssen wir einfach mehr draus machen.“ Für seine junge Mannschaft sei das ein Lernprozess, in dessen Zuge sie sich mehr Abgeklärtheit erarbeiten müsse. Doch hätte der SCF bei einem Konter tatsächlich noch den Siegtreffer erzielt, wäre das auch nicht im Sinne von Justitia gewesen

Quelle: fussball-vorort.de

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