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Ob Mehmet Ayvaz eingesetzt werden kann, entscheidet sich erst kurz vor Anpfiff.

Bezirksliga

Oberweikertshofen: Mentale Aufbauarbeit im Dorfverein

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Nach einer desaströsen Landesliga-Saison will sich der SC Oberweikertshofen nun in der Bezirksliga rehabilitieren. Zum Auftakt bekommt es die Truppe von Neu-Trainer Günter Bayer am Samstag, 14 Uhr, im heimischen Waldstadion mit dem Vorsaison-Zehnten Hertha München zu tun.

Oberweikertshofen Eine Einschätzung des Gegners will Bayer nicht abgeben. Das liegt nicht daran, dass die Herthaner nach dem Abgang ihres Top-Torjägers Ümit Alper schwer einzuschätzen sind. Vielmehr sei die Bezirksliga mit ihren Teams Neuland, von dem der SC-Coach sich erst ein Bild machen müsse. Vor dem Saisonstart habe er die Möglichkeit dazu nicht gehabt: „Da war ich zu sehr mit meiner eigenen Mannschaft beschäftigt.“ Denn trotz sechs Testspielsiegen – darunter ein 3:1 bei Landesligist Mering – spricht Bayer von einer eher durchwachsenen Vorbereitung.

Neben dem einen oder anderen Verletzten und Urlauber bereitete dem Übungsleiter vor allem die mentale Verfassung seiner Spieler Sorgen. Die Truppe habe „null Selbstvertrauen“ gehabt. „Beim ersten Fehlpass oder Stockfehler war der Kopf gleich unten.“ Der erfahrene Coach war hauptsächlich damit beschäftigt, die Akteure nach dem Abstieg aus ihrem mentalen Loch zu holen. Nun hofft Bayer auf einen positiven Start, der diese Bemühungen unterstützen würde.

Allerdings haben die Weikertshofener mit Personalsorgen zu kämpfen. Rückkehrer Michael Arndt, der im Sommer aus Olching kam, fällt mit einer Knieverletzung aus. Dazu kommen zwei Sorgenkinder: Sowohl Stürmer Mehmet Ayvaz als auch Regisseur Peter Herger sind angeschlagen. Ihr Einsatz entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel.

Ansonsten baut der SCO darauf, dass ein Großteil der letztjährigen Mannschaft den Abstieg ausbügeln will. Mit Afdal Tomangbe (Maisach), Patrick Lapper (Olching) und Dario Tomic (Blaubeuren) haben nur drei mehr oder minder stark eingesetzte Stammkräfte den Dorfverein verlassen. Neben Arndt soll vor allem der 29-jährige Routinier Bujar Bytyqi aus Friedberg die Löcher stopfen. Bis zuletzt war der SCO auch noch auf der Suche nach einem Stürmer. Doch der Markt ist abgegrast, oder die freien Akteure teuer. Deshalb bekommt der junge Grieche Anestis Karympov seine Chance.

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