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Olching: Unentschieden gegen Aufstiegsaspirant Gilching - Heiß und Süli mit Doppelpack

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Richtig reingehängt haben sich mit ihren Olchinger Teamkollegen Cedric Zeisberger und im Hintergrund Sebastian Heiß (2.v.r.) gegen den favorisierten TSV Gilching.
Richtig reingehängt haben sich mit ihren Olchinger Teamkollegen Cedric Zeisberger und im Hintergrund Sebastian Heiß (2.v.r.) gegen den favorisierten TSV Gilching. © Weber

In einem höchst unterhaltsamen Spiel zwischen Gilching und Olching trennen sich beide Teams mit 3:3. Der Ausgleichstreffer für den SC fiel erst kurz vor Schluss.

Olching – Warum nicht immer so, mag sich mancher Olchinger Fan gedacht haben. Der abstiegsbedrohte SC Olching lieferte dem Aufstiegskandidaten TSV Gilching aus dem Nachbarlandkreis ein Derby auf Augenhöhe: packend und 90 Minuten unterhaltsam. Ob das 3:3 (1:1) am Ende beiden nutzt oder keinem etwas bringt, wird sich wohl erst am letzten Spieltag zeigen.

Ein Eigentor des Gilchingers Maximilian Süli und zwei Tore von Sebastian Heiß ließen die Olchinger jubeln. Doch auch der TSV Gilching hatte mit seinem zweifachen Torschützen Maximilian Hölzl und dem einmal erfolgreichen Murat Ersoy Anteil daran, dass Erinnerungen wach wurden an jenes legendäre 2:2 vor fast auf den Tag genau sechs Jahren. Dieses Remis schob den SC Olching damals in Gilching auf den Weg in die Landesliga voran.

Trainer Martin Buch ist zuversichtlich, dass Euphorie und Leistung die Mannschaft auch diesmal tragen. „Wir haben das rettende Seil in die Hand genommen, wir müssen es jetzt festhalten“, sagte er mit Blick auf die Partie am kommenden Samstag beim Tabellennachbarn VfR Neuburg. Dorthin mitnehmen will Buch das Wissen, „dass wir gegen Gilching eine klare Leistungssteigerung hingelegt haben“. Mit einer gewissen Genugtuung wies er auch auf die Moral der Mannschaft hin, die zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen sei. In den vergangenen Partien waren schon Stimmen laut geworden, Team und Trainer erreichten sich nicht mehr. „Wir haben das Gegenteil bewiesen“, betonte Buch.

Allein schon wegen des 3:3-Ausgleichs kurz vor Schluss fühle sich der Punktgewinn wie ein Sieg an. Dass das bei einem Gegner vom Kaliber des TSV Gilching gelungen sei, macht Buch auch an Trainingseindrücken fest: „Mehr Personal, mehr Konkurrenz, mehr positiver Druck“, beschreibt der Coach. Die ganz großen Corona-Auswirkungen sind wohl überstanden. Kräftemäßig habe man ebenfalls wieder zugelegt. „Dann kann man halt auch wieder einen Schritt mehr gehen.“ Das mache Mut für den Rest der Saison.

Gut integriert in die Partie war auch Bayernliga-Schiedsrichter Philipp Ettenreich aus Zusamaltheim. Seine Leistung stand auf ebenso gutem Niveau wie die der beiden Teams. (Hans Kürzl)

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