TSG Pasing: Das seltene Vergnügen eines Kantersieges

- 5:1 gegen den FC Aich

Pasing (fh) - Mit dem bisher höchsten Saisonsieg in der Tasche kehrte die Mannschaft der TSG Pasing am Samstag vom Auswärtsspiel beim FC Aich zurück. Souverän bezwangen die Pasinger die Hausherren mit 5:1 und konnten so ihr Torkonto auf 19 Treffer erhöhen.

Ohne ihren Spielgestalter und Trainer Thomas Stehle agierten die Aicher von Anfang an harmlos und kamen kaum zu Chancen. Den einzig zählbaren Torschuss des Spiels vergaben sie bereits wenige Minuten nach dem Anpfiff.

Ganz anders die Gäste, die sich durch kluges Kombinationsspiel Chance um Chance erspielten. Nach 15 Minuten brachte Thomas Mayer die Gäste mit 1:0 in Führung. Nur zehn Minuten später klingelte es erneut im Aicher Kasten. Christian Bernhard schloss einen schön herausgespielten Angriff zum 2:0 ab. Die Pasinger hatten offensichtlich ihre Freude am Tore schießen wieder entdeckt. Fünf Minuten vor der Halbzeit erzielte Thomas Mayer mit seinem zweiten Treffer das 3:0.

Auch nach der Pause hielt die TSG die Fäden in den Händen und kontrollierte das Spiel. Thomas Mayer hatte sich wohl den Aufruf seines Trainers Christian Kaminsky zu Herzen genommen, der vor der Partie gefordert hatte, seine Stürmer mögen doch das Tor mal wieder treffen. So schlug Mayer in der 60. Minute zum dritten mal zu. Die Pasinger zogen sich nun zurück und konterten die Hausherren geschickt aus. In der 70. Minute durfte sich Erdal Yilmaz mit seinem Treffer zum 5:0 auch noch in die Liste der Torschützen eintragen. Anschließend beendeten die Gäste das muntere Schützenfest und hatten wohl schon mit der Partie abgeschlossen, als der FC Aich kurz vor Spielende noch zum 1:5-Ehrentreffer kam.

Das späte Gegentor konnte jedoch die Stimmung der Pasinger nicht mehr trüben. "Ich bin mit der Leistung voll zufrieden, jeder hat sich an die taktische Marschroute gehalten", meint Verteidiger Erich Schuri, der für den erkrankten Kaminsky den Spielertrainer gab. Besonders von der Leistung von Libero Christian Baumann, der für Hyssein Kutlag in die Mannschaft gerückt war und seine Abwehr zuverlässig zusammenhielt, und Alexander Ellwein war Schuri angetan: "Sie haben super gespielt und ihre Chance genutzt."

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