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Riesenjubel beim SCF, als mit dem zweiten Platz der Finaleinzug gelungen war. Zum Team von Trainer Manfred Ebitsch gehörten Rinis Sadikaj, Daris Basic, Mateo Gärtner-Lavina, Louis Djemaa, Gonzalo Villar, Simon Baiz, Dominik Ebitsch, Leopold Jung, Samuel Dietrich, Tamay Dügdü, Arlind Qela und Lorenz Schorer " HAUPTSPORT. 

Großes Finale gebucht

SC Fürstenfeldbruck ist beim Merkur-Cup Finale dabei

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Manfred Ebitsch bezeichnet sich gerne als Löwen-Dompteur. Seine U11-Burschen, so scherzt der Trainer des SC Fürstenfeldbruck, sind wie wilde Tiere. „Die musst du führen, nicht zähmen“.

Manfred Ebitsch bezeichnet sich gerne als Löwen-Dompteur. Seine U11-Burschen, so scherzt der Trainer des SC Fürstenfeldbruck, sind wie wilde Tiere. „Die musst du führen, nicht zähmen“, sagt er. Seit fünf Jahren arbeitet Ebitsch mit den Nachwuchsfußballern des SCF, fährt mit ihnen auf Turniere, schult speziell Technik, Zweikampf und Koordination. „Das Abc des Fußballs“ nennt es der Coach. Diese Grundausbildung hat seine Burschen ins große MerkurCUP-Finale am 20. Juli nach Unterhaching gebracht.

Beim Bezirksfinale in Farchant (Kreis Garmisch) qualifizierten sich die Brucker mit einem souveränen 4:0-Erfolg im Halbfinale über den TuS Geretsried für das Endturnier der besten acht E-Jugend-Teams. Im wichtigsten Spiel des Sonntages sah Ebitsch bei allen Kickern 100 Prozent Leistung. „Dann ist mit den Jungs alles möglich.“ Zuvor waren die SCF-Talente durch die Vorrunde eher nur gestolpert. Gegen Gastgeber Farchant (2:0) brauchte es zwei Freistoßtore. „War glücklich“, gestand Ebitsch. Farchant tat, was so viele Gegner versuchen, die technisch nicht mit dem SCF mithalten können: lange Bälle, viele Zweikämpfe. Darauf habe er sich mittlerweile eingestellt, betont der Coach. Auch wenn er das ungern tut, beordert er vier Spieler hinter die Mittellinie, um die weiten Schläge abzufangen.

Das Duell gegen Mitfavorit Peiting (0:0) sah wieder komplett anders aus. Beide Teams bevorzugen einen spielerischen Ansatz und schätzen sich dafür. Das Remis kostete den Bruckern zwar den Gruppensieg. Was in diesem Fall aber keine schlechte Variante war, weil sie Top-Favorit Wacker München (auch nur Gruppenzweiter) aus dem Weg gingen. Das Duell gab’s erst im Endspiel – mit dem glücklicheren Ende im Neun-Meter-Schießen für Wacker (4:3). Für das große Merkur- CUP-Finale rechnet sich Ebitsch Außenseiterchancen aus. „Das Halbfinale wäre super.“ 

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