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Alles in die Waagschale geworfen hat der SCO.

„Es war ein sehr intensives Spiel“

SC Oberweikertshofen schießt sich aus der Mini-Krise

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Der SC Oberweikertshofen hat sich aus der Mini-Krise geballert. Nach zwei Niederlagen gelang bei Kosova München ein 2:1-Erfolg – der erste Sieg, seit Coach Günter Bayer das Amt des Cheftrainers nach einer Operation wieder übernommen hat.

Oberweikertshofen –  Der Übungsleiter lobte vor allem die Moral seiner Mannschaft, die sich auch von einem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ.

„Es war ein sehr intensives Spiel“, sagte Bayer. Die Gastgeber präsentierten sich vor allem in der Vorwärtsbewegung enorm stark. „Aber das wussten wir ja, dass sie sehr starke Einzelspieler haben“, so der SCO-Coach. Seine Mannschaft habe alles in die Waagschale werfen müssen, um am Ende die drei Punkte mit nach Oberweikertshofen zu nehmen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten zunächst die Weikertshofener. Allerdings deutete erst einmal alles darauf hin, dass der Torabschluss weiter eine Achillesferse beim SCO bleiben würde: Fabian Friedl traf nur den Pfosten, Mehmet Ayvaz scheiterte mit einem Alleingang. Statt einer Führung gab es dann erst einmal eine kalte Dusche in Form des Rückstandes in der 23. Minute. „Wieder ein Rückstand – da waren die Köpfe dann erst einmal untern“, sagte Bayer über die psychologischen Auswirkungen des Gegentreffers. Doch diesmal blieben die Häupter der SCO-Akteure nicht gesenkt – im Gegenteil. „Diesmal hat die Moral gestimmt“, sagte Bayer. Seine Elf kämpfte gegen die drohende Niederlage an, und das wurde belohnt: Felix Hochholzer gelang noch vor der Pause der Ausgleich.

Dem hätte Kevin Roth kurz nach Wiederanpfiff sogar schon früher die SCO-Führung folgen lassen können. Doch er scheiterte mit seiner Großchance. Danach entwickelte sich immer mehr das von Bayer erwartete intensive Spiel. Die 110 Zuschauer in München bekamen ein stetes Hin und Her auf dem Feld zu sehen. Am Ende war es Ayvaz, der seine vergebene Großchance aus Halbzeit eins vergessen ließ und mit einer starken Einzelleistung den Oberweikertshofener Siegtreffer markierte.

Ein Aufatmen beim SCO ist nach dem ersten Dreier nach zwei Niederlagen freilich zu spüren – wenngleich Bayer sagt: „Unsere Moral war nie am Boden.“ Man habe die Situation schon richtig eingeschätzt. „Nach unserer Siegesserie mussten auch mal wieder Niederlagen kommen.“ Ärgerlich sei nur, dass diese eher unnötig zustande gekommen waren. Doch das ist nun vergessen. Denn mit dem Sieg bei Kosova habe die Mannschaft „ein deutliches Zeichen gesetzt“, so der zufriedene SCO-Coach. ANDREAS DASCHNER

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