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Fabian Friedl mit drei Toren für seinen SC Oberweikertshofen.

„Man muss als Stürmer den Riecher haben“

Der höchste Sieg seit sieben Jahren für den SC Oberweikertshofen

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Der SC Oberweikertshofen hat einen Lauf. Gegen Schlusslicht Herakles gelang nicht nur der sechste Erfolg in Folge.

Oberweikertshofen – Das 7:1 (2:0) gegen Herakles München war auch der höchste Sieg seit mehr als sieben Jahren. Türöffner war ein Dreierpack von Fabian Friedl.

Bis zum 8. September 2012 muss man zurückgehen, um so ein Schützenfest des SCO in den Annalen zu finden. Damals gelang gegen den MTV Berg ebenfalls ein 7:1 in der Bezirksliga. Am Ende sind die Weikertshofener damals aufgestiegen. Davon spricht man beim Dorfclub heuer noch nicht. Gleichwohl hat der SCO sich als Verfolger des Spitzenduos Brunnthal und Penzberg etabliert.

Dass sich die Hausherren vor 160 Zuschauern leicht taten, verdankten sie den frühen Toren von Fabian Friedl. Der Stürmer hatte den Staubwedel ausgepackt: Bei seinen drei Treffern stand er goldrichtig und staubte ab. Beim 1:0 in der 6. Minute fiel der Ball vom Pfosten vor seine Füße. Bei den weiteren Treffern (11. und 46.) wehrte Herakles-Keeper Alen Lovic das Leder in Richtung Friedl ab.

Danach war es ein lockeres Trainingsspielchen. Die Münchner Griechen des Puchheimer Multifunktionärs Athanasios Mentis durften froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben. Osman Yontar leistete sich sogar den Luxus, beim Stand von 5:0 einen Strafstoß zu verschießen. Er machte den Lapsus aber kurz darauf wieder wett und traf aus dem Spiel heraus. Außerdem waren Mehmet Ayvaz und Maximilian Schuch erfolgreich. Den sehenswerten Schlusspunkt gegen die Münchner Griechen setzte der Weikertshofener Grieche: Anestis Karympov haute den Ball aus spitzem Winkel ins Toreck.

Interimscoach Dominik Sammer strahlte übers ganze Gesicht. „Anfangs haben wir zwar etwas hektisch gespielt, uns dann aber schnell gefangen“, sagte der Vertreter des operierten Cheftrainer Günter Bayer. Ein Sonderlob gab es für den Dreifach-Torschützen Friedl: „Man muss als Stürmer den Riecher haben.“ ANDREAS DASCHNER

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