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Der SC Oberweikertshofen hat in den letzten zwölf Monaten acht Übungsleiter „verbraucht“

Kapitän Johannes Scheb wird bis zum Ende Interimstrainer der Reserve

SC Oberweikertshofen: Trainer kommen und gehen - Erfolg bleibt aus

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Innerhalb von zwölf Monaten haben sich beim SC Oberweikertshofen acht Trainer die Klinke in die Hand gegeben. Nun verließ wenige Tage nach den Basta-Brüdern auch der erst im Winter gekommene Christian Feicht den Fußballverein.

Nur wenige Stunden nach dem Rausschmiss der Basta-Brüder beim Noch-Landesligisten SC Oberweikertshofen steht auch die in der Kreisliga kickende Reserve ohne Trainer da. Der erst in der Winterpause aus Oberalting zurück gekommene Christian Feicht ist schon wieder Geschichte, am Montag hat der 54-Jährige sein Traineramt niedergelegt. „Aus rein beruflichen Gründen“, wie er betont. Dem in der Versicherungsbranche tätigen Feicht wurde die Doppelbelastung zu stressig, am Montag zog er die Reißleine.

Zuvor hatten sich nach der Trennung auch der gemeinsam mit seinem Bruder Ricardo gefeuerte Nico Basta zu Wort gemeldet. „Die Trennung ist im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt.“ Beide hätten ohnehin über eine sportliche Veränderung nachgedacht. „Deshalb wollten wir dem Neuaufbau nicht im Wege stehen.“

Feichts kurze sportliche Bilanz (ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen) sei nach seinen Angaben nicht ausschlaggebend gewesen. „Mit der Mannschaft hat alles gepasst. Das sind alles super Typen.“

Bis zum Saisonende wird nun der derzeit verletzte Kapitän Johannes Scheb die Mannschaft betreuen. Am Dienstagvormittag wurde er von Präsident Sepp Kraut angerufen: „Ich musste nicht lange überlegen“, sagt der 25-Jährige. Bereits vor zwei Jahren übernahm Scheb (damals gemeinsam mit Florian Riedmair) das Training der Reserve, als Jürgen Schamberger gefeuert wurde. Scheb büffelt derzeit für die Trainer-B-Lizenz an der Sportschule Oberhaching. Seine langfristige Zukunft lässt Manager Uli Bergmann noch offen: „Vielleicht schenken wir ihm auch in der nächsten Saison das Vertrauen.“ Priorität habe ausschließlich der Klassenerhalt in der Kreisliga. Derzeit rangiert die Reserve auf Rang sieben, allerdings nur drei Zähler vor der Abstiegszone. Bergmann: „Wir werden die nötigen Punkte holen. Notfalls mit Unterstützung von oben.“ Damit meint der umtriebige Manager nicht den Fußballgott, sondern Spieler aus dem Landesliga-Kader. Doch das ist nicht einzige Baustelle draußen auf dem Dorf: Auch die dritte Mannschaft ist in der A-Klasse noch nicht gänzlich von allen Abstiegssorgen befreit.

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