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Riccardo und Nico Basta wollen in der Rückrunde voll angreifen und den drohenden Abstieg verhindern.

„Wir haben noch nicht aufgegeben“

Ziel Relegation: Oberweikertshofen will mit Basta und fünf Neuen angreifen

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SC Oberweikertshofen ist Tabellenletzter in der Landesliga Südwest. Sang- und klanglos absteigen ist aber nicht die Art von Uli Bergmann. Deswegen hat der Manager nach der Winterpause personell nochmal nachgelegt. 

Um die Landesliga trotz der schlechten Ausgangslage noch zu halten, entschied sich Uli Bergmann, sportlicher Leiter des SC Oberweikertshofen, zu einer Transferoffensive. Fünf neue Spieler kamen in der Winterpause zum abstiegsgefährdeten Klub, der mit elf Punkten aus 22 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz der Landesliga Südwest verweilt. „Hätte ich es so weiterlaufen lassen, hätten wir gleich einpacken können. Die Moral ist im Moment am Boden“, sagt Bergmann. 

Zwölf Zähler fehlen dem SCO aktuell auf einen Relegationsplatz. „Wir haben noch zwölf Spiele und es sind noch 36 Punkte zu holen. Wir werden versuchen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Unser klares Ziel ist die Relegation“, sagt Bergmann im Vorort Interview. 

„Wir haben vor allem in der Offensive Verstärkung gesucht“

Der Ligaerhalt scheint auf den ersten Blick unrealistisch. Mit den Neuzugängen holten sich der Abstiegskandidat „frisches Blut“, womit Bergmann nochmals eine „Aufbruchsstimmung“ erzeugen will. Die beiden Talente Goran Kozomora und Bozo Plavsic vom serbischen Erstligisten FK Vojvodina Novi Sad, der Ex-Profi Dario Tomic, Eldar Mulic von Wacker Burghausen und der neue Co-Trainer Sascha Hrnjacki sollen den Landesligisten in der Rückrunde retten. Zudem ist auch Ricardo Basta in der Rückrunde Spielberechtigt. Der 23-Jährige kommt aus der Bayern-Jugend und lief 62 Mal für die Amateure auf. Nach zwei kurzen Stationen beim TSV 1860 Rosenheim und dem FC Pipinsried schloss er sich seinem Bruder Nico an und wechselte in die Landesliga.

„Die Planung ist erst einmal für die Restrückrunde. Sollten wir die Liga halten besteht Chance auf Fortführung“, sagt der Manager. Dass der Plan aufgehen könnte, zeigten die Blauhemden gleich im Rückrundenauftakt gegen Garmisch-Partenkirchen.

Mit 20 Toren hat der SC die wenigsten Tore der Liga geschossen, was sich in der Rückrunde durch Eldar Mulic ändern könnte. „Wir haben vor allem in der Offensive Verstärkung gesucht“, sagt der Trainer. Der 19-Jährige kam in der Saison 2017/18 regelmäßig in der Jugendabteilung Burghausens zum Zug und durfte sich auch in der Regionalligasaison 2016/17 einmal unter Beweis stellen. Zuletzt war der kleine Bruder von Ex-Löwe Fejsal Mulic vereinslos.

Ein Ex-Profi soll helfen

Auch Trainer Nico Basta sieht noch Chancen auf den Klassenerhalt. „Natürlich haben wir die Hinrunde völlig vergeigt. Wir haben aber noch nicht aufgegeben. In dieser Liga kann jeder gegen jeden gewinnen. Uns ist klar, dass wir jedes Spiel wie ein Endspiel angehen müssen. Die nächsten vier, fünf Wochen sind entscheidend“, sagt Basta.

Mit Dario Tomic ist ein Ex-Profi in die Reihen des SCO gerutscht. Der gelernte Linksverteidiger hat während seiner Karriere in Kroatien, Bosnien und Lettland Erstliga-Erfahrung gesammelt. Zuletzt stand der 31-Jährige beim slowenischen Erstligisten NK Krsko unter Vertrag. „Wir haben in der Hinrunde oft dominant gespielt, sind aber meist an uns selbst gescheitert. Mit Dario haben wir einen gestandenen Ex-Profi in unseren Reihen, der der Mannschaft mit seiner Erfahrung hoffentlich mehr Sicherheit in den Spielen mitgibt“, so Basta über den Neuzugang.

Zwei Talente aus dem NLZ von Serbiens Erstligisten

Mit Goran Kozomora und Bozo Plavsic kommen zwei junge Talente aus der Jugendakademie von Novi Sad zu Oberweikertshofen. Die beiden Sportstudenten wollen in Deutschland Fuß fassen und konzentrieren sich beim SCO zunächst nur auf den Abstiegskampf.  

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