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Nach einem knappen Drittel der Saison werde die Richtung klar, hatte Olchings Trainer Simon Kaltenbach vor Beginn der Runde erklärt. Foto:

„Wir befinden uns im Abstiegskampf“

SC Olching mit knapper Niederlage gegen TuS Geretsried 

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Nach einem knappen Drittel der Saison werde die Richtung klar, hatte Olchings Trainer Simon Kaltenbach vor Beginn der Runde erklärt.

Olching - Zehn Begegnungen später und nach dem 1:2 (0:2) gegen den TuS Geretsried blieb dem Chefcoach der Amperstädter nur die Erkenntnis: „Wir befinden uns im Abstiegskampf.“ Der Treffer von Roman Fuchs war zu wenig, um an dieser Erkenntnis etwas ändern zu können.

Zwar präsentierten sich die Gastgeber nicht wie ein Team, das zwingend nur, um den Klassenerhalt zu kämpfen hätte. Doch auch diesmal ließen sich die Dag und Co. zu leicht überraschen. Geretsried wirkte zwar spielerisch auch nicht überragend, ließ aber vor allem in der ersten Halbzeit mehr Willen erkennen, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen.

Es waren dabei eher nur Halbchancen, die die Gäste kreierten. Doch davon besaßen sie vor dem Seitenwechsel ein halbes Dutzend. So war die Pausenführung der Geretsrieder durchaus verdient. „Wir haben es ihnen da zu leicht gemacht“, kritisierte Coach Kaltenbach. Dabei wäre seiner Ansicht nach die Strategie des Gegners ebenso leicht zu durchschauen gewesen. „Wir müssen uns in dieser Lage langsam die Frage stellen, ob man hier Fußball spielen oder Fußball arbeiten will.“ Kaltenbach erklärte an dieser Stelle, dass er den Tus spielerisch stärker erwartet hätte.

Dennoch reichte das den Gästen, um mit Wiederanpfiff zunächst einmal an ihre Vorstellung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen, Mit langen Bällen und schnellen Kontern waren sie da sogar dem 3:0 näher als die Olchinger dem Anschlusstreffer. Es passte zum Spiel, dass das den Olchingern dennoch gelang – weil sich Geretsrieds Abwehrverbund ein Missverständnis und dessen Keeper Kai Fritz ergänzend einen Patzer erlaubte.

Der SC Olching begann sich danach sichtbar gegen die Niederlage zu wehren. Trainer Kaltenbach unterstützte das mit der Einwechslung des nach längerer Verletzungspause zurückgekehrten Bernhard Dehmel, einem Spieler mit absolutem Einsatzwillen. „Ich wollte das als Zeichen von außen an die Mannschaft sehen, dass noch etwas geht“, so der Coach der Amperstädter. Er selber ließ auch etwas Wut ab und sich nicht einmal von einer Gelben Karte daran hindern, mit dem Schiedsrichter-Assistenten zu diskutieren.

Doch alle Wut auf Spielfeld und Trainerbank nutzte nichts. „Die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu groß“, stellte Kaltenbach fest. Erschwerend hinzu kam, dass die Konkurrenz aus Ehekirchen und Durach voll punktete und den SCO auf Platz 15 abrutschen ließ. Nun geht’s zu den bislang sieglosen Kaufbeurener. „Wir wollen hoffen, dass bei denen der Knoten nicht ausgerechnet gegen uns platzt,“ so Kaltenbach. 

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