Schnelligkeit, Laufbereitschaft und sein Drang zum Tor: Das zeichnete Marcel Sieghart nach
 seiner Einwechslung schon in seinem ersten Spiel für Olching aus. Ein Tor blieb dem Neuzugang allerdings verwehrt. Die Chance dazu hätte er gehabt.
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Schnelligkeit, Laufbereitschaft und sein Drang zum Tor: Das zeichnete Marcel Sieghart nach seiner Einwechslung schon in seinem ersten Spiel für Olching aus. Ein Tor blieb dem Neuzugang allerdings verwehrt. Die Chance dazu hätte er gehabt.

Unterhaching-Neuzugang bringt Schwung ins Spiel

SC Olching: Sieghart verpasst Ausgleich gegen TuS Geretsried - dann bremst Gelb-Rot

  • VonHans Kürzl
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Marcel Sieghart brachte ordentlich Schwung ins Spiel des SC Olching gegen den TuS Geretsried. Dann gerät die Buch-Elf in Unterzahl und wird ausgebremst.

Olching – Es hätte die Geschichte des Spiels werden können. Der aus der Unterhachinger Jugend nach Olching gewechselte Marcel Sieghart hatte die große Chance auf den Ausgleich auf dem Fuß. In seinem ersten Spiel im Herrenbereich kommt der 19-Jährige in der 53. Minute freistehend im Strafraum an den Ball. Er schließt ab, doch ein Geretsrieder Abwehrbein verhindert kurz vor der Torlinie den Einstandstreffer.

So nah dran, dass er reingeht“, sagt der Stürmer. Klar sei man dann enttäuscht, wenn am Ende eine Niederlage steht, so Sieghart.

SC Olching gegen TuS Geretsried: Buch reagiert nach Rückstand und bringt Marcel Sieghart

In den ersten 45 Minuten war der Neuzugang noch auf der Bank gesessen. Dabei musste er mit ansehen, wie sein neues Team gegen den TuS Geretsried mit 0:1 in Rückstand geriet. SCO-Trainer Martin Buch musste reagieren – und brachte schließlich den 19-jährigen Ex Hachinger. „Natürlich habe ich einen Stürmer gebracht. Neuen Schwung reinbringen, neue Ideen“, begründet Buch seine Maßnahme zum Seitenwechsel.

Die Großchance in der 53. Minute sollte aber Siegharts einzige Tor-Möglichkeit bleiben. Das lag aber nicht nur an dem Neuzugang selbst. Nach der gelb-roten Karte für Olching-Kapitän Paul Niehaus stellte Trainer Buch die Mannschaft um. „Da muss jeder schon anders arbeiten als mit Vollbesetzung“, erklärt Olchings Chefcoach. Für Sieghart bedeutete das: mehr Defensivaufgaben, weniger Entfaltungsspielraum in der Offensive.

In der ersten Halbzeit musste der 19-jährige Neuzugang von der Bank aus mit ansehen, wie die Olchinger gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Geretsried mit 0:1 in Rückstand gerieten

Trotz der Niederlage zum Einstand fühlt sich Sieghart gut aufgehoben bei seinem neuen Verein. Auch mit seinen Mitspielern verstehe er sich schon gut. „Vor meinem ersten Training habe ich mit jedem ein kurzes Gespräch geführt“, erzählt der 19-Jährige.

Das gute Gefühl bestätigte sich auch in den ersten Aktionen des Neuzugangs. Da deutete er bereits an, weshalb ihn die Olchinger zu sich geholt haben: Lauf- und Einsatzfreude, Drang zum gegnerischen Tor, Schnelligkeit. Das zeigte sich in einer weiteren Szene, bei einem Geretsrieder Rückpass auf deren Keeper. Sieghart bremst beim Anlaufen nicht ab, nimmt den rustikalen Zusammenstoß mit dem gegnerischen Torwart in Kauf. „Nur so kann man die andere Mannschaft zu Fehlern zwingen“, sagt Buch.

Knifflige Aufgabe nach Einwechslung: Sieghart muss sich früh umorientieren

Doch knapp eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung muss sich Sieghart umorientieren. „Du gehst als Spieler mit Schwung rein, mit Ehrgeiz und dann kommt so eine Unterzahl“, erklärt Buch. Für einen Einwechselspieler sei das an sich schon keine einfache Situation. „Weil er weiß, dass er etwas in Spiel und Ergebnis verändern soll. Und dann ändert sich die Spielsituation gleich noch einmal.“

Bei Sieghart kommt hinzu, dass er neu im Kader ist – trotz der guten Aufnahme. Gute Trainingseindrücke seien das eine, so Buch. „Die richtige Bindung bekommst Du nur mit Spielpraxis.“ Sieghart zeigt sich zuversichtlich, dass das klappt. „Ich werde hart dafür arbeiten, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann.“

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