SCF-Nikoläuse machen Sack mit braven Gästen zu

- Bruck verabschiedet sich mit Sieg ins neue Jahr

VON ANDREAS DASCHNER Fürstenfeldbruck - Der SC Fürstenfeldbruck bleibt auch im dritten Spiel nach Einführung der neuen taktischen Marschroute ohne Punktverlust. Der Elf von Trainer Udo Schunn gelang zum Jahresausklang beim letzten Spiel vor der Winterpause ein 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen eine biedere SpVgg Ansbach, die nur in der defensive zu überzeugen wusste. Den Bruckern reichte ihrerseits eine durchschnittliche Leistung, um die drei Punkte im Klosterstadion zu behalten.

Lediglich in den ersten 20 Minuten wirbelten die Schunn-Schützlinge ähnlich stark wie in Passau auf. Sowohl Andi Felsner, als auch Steffen Vogel, Christian Obermeier und Admir Hasanovic hatten aber zu wenig Zielwasser getrunken und setzten den Ball jeweils neben oder über das Tor. Danach plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin.

Eine Standardsituation musste herhalten, um nach über einer halben Stunde wieder für Aufregung zu sorgen. Der 30-Meter-Schuss von Thomas Holz wurde aber sichere Beute von Gästetorwart Thomas Raffel. Kurz vor der Pause wollte offenbar Hasanovic noch einmal etwas Spielkultur ins Klosterstadion locken. Sein Versuch eines Fallrückziehers misslang jedoch. Aber zumindest gute Haltungsnoten verdiente sich der Kroate.

Und die Ansbacher? Die waren auch noch auf dem Feld. Torchancen der Franken waren in den ersten 45 Minuten jedoch absolute Fehlanzeige. Zwar brachten sie die Brucker Deckung einige Male etwas in Bedrängnis, letztlich stand aber immer noch ein SCF-Akteur goldrichtig, um diese Situationen zu bereinigen.

Nach dem Wiederanpfiff schienen die Ansbacher diesen Missstand aber zunächst bereinigen zu wollen. Knapp zehn Minuten lang entwickelten die Gäste etwas Druck, mehr als ein missglückter Kopfball neben das Tor durch Libero Benjamin Schmitt sprang dabei aber nicht heraus.

Nach gut einer Stunde hätte Thomas Griesgraber dann für die SCF-Führung sorgen müssen. Er geriet nach einer Ecke bei seinem Schussversuch aus acht Metern jedoch in Rücklage und wuchtete das Leder über den Kasten. Besser machte es Andi Felsner nur zwei Minuten später. Nach einer weiteren Ecke zog Martin Woytalla den Ball scharf nach innen, Felsner musste nur noch den Fuß hinhalten und es stand 1:0.

Die einzig ernst zu nehmende Chance der Gäste kam durch einen Freistoß zustande. Robert Kovacic` Versuch aus 22 Metern ging jedoch knapp über den Kasten von SCF-Keeper Daniel Weber. Sein Gegenüber Raffel musste sich dagegen bei einem mustergültig vorgetragenen Konter des SCF noch einmal ganz schön lang machen, um Vogels Schuss aus 16 Metern zur Ecke zu lenken. So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe Michael Schrodi mit dem 2:0 nach einer feinen Flanke von Wolfgang Lankes die Entscheidung herbeiführte.

Auch interessant

Kommentare