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Blumen zum Abschied: Angelo Gregorio (3. v. l.) und Thomas Schneider (3. v. r.) wurden vom Sportclub in den sportlichen Ruhestand verabschiedet.

Tor und Sieg versüßen das Abschiedsspiel

SC Olching - Auch Saisonfinals, in denen es höchstens noch um die Goldene Ananas geht, haben ihren Reiz. Rein sportlich war der Wert beim 4:1 (1:0)-Sieg des SC Olching gegen den TSV Großhadern recht überschaubar, auch wenn die Hausherren dadurch vom siebten noch auf den sechsten Tabellenrang vorgerutscht sind.

Zum Spiel selbst und zum Vorrücken entglitt auch Trainer Peter Held allenfalls ein „Ja mei“. Viel wichtiger war ihm, dass damit Thomas Schneider und Angelo Gregorio ein guter Abschied von der aktiven Laufbahn beschert wurde. „Das haben sie sich verdient“, so Held. Routinier Schneider durfte in seinem letzten Bezirksliga-Spiel die Mannschaft sogar als Kapitän auf das Feld führen. „Ein so würdiger Abschied gehört sich auch“, erklärte Präsident Guido Ziegler die Maßnahme.

Und fünf Minuten vor Schluss bewies dann noch Trainer Held viel Gespür für die Situation. Schneider wurde ausgewechselt und konnte den Applaus der mit 60 Zuschauern allerdings recht spärlich besetzten Ränge entgegennehmen. Für ihn kam Gregorio, der somit seine Schlussvorstellung ebenfalls noch mit ein paar Kicks feiern konnte.

Vier Minuten zuvor hatte auch noch Max Hartmann sein emotionales Erlebnis. Der 25-jährige war mit einem Kreuzbandriss, im Vorjahr erlitten im Relegationsspiel des TSV Gernlinden in Herrsching, nach Olching gekommen. Erst in der Frühjahrsrunde war Hartmann wieder einsatzfähig, wurde in Kurzzeiteinsätzen an die Bezirksliga herangeführt. „Weil wir ihn in der kommenden Saison brauchen“, so Held. Hartmann bedankte sich auf seine Weise, sorgte mit seinem Treffer für den Endstand und sowohl für sich als auch den Verein für sich für ein gutes Finale.

Auf einen guten Neustart bei seinem alten Verein hofft Stefan Held, ein Eigengewächs des SC Olching. Der 20-jährige Schlussmann hatte es bei seinem bisherigen Verein, dem FC Pipinsried, in zwei Jahren nur zu drei Einsätzen in der Bayernliga gebracht. Nun kehrt der Bruder des Trainers zurück zu seinem Heimatverein. Zuvor hatte der junge Torwart auch schon für den SC Fürstenfeldbruck gehalten.

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Quelle: fussball-vorort.de

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