SpVgg Wildenroth gewinnt Verfolgerduell beim TSV Türkenfeld
+
SpVgg Wildenroth gewinnt Verfolgerduell beim TSV Türkenfeld

Die A-Klassenpartien der Zugspitzgruppen 1 und 2

SpVgg Wildenroth: U19-Youngster Kuhn trifft bei Verfolger-Duell doppelt

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
    schließen

Die SpVgg Wildenroth gewinnt dank Youngster Kuhn das Verfolger-Duell gegen den TSV Türkenfeld. Damit ist das Rennen um Platz zwei in der Gruppe 1 wieder spannend.

Landkreis – Wildenroth macht mit einem Sieg gegen Türkenfeld das Rennen um Platz zwei in der Zugspitz-Gruppe 1 wieder spannend. In Gruppe 2 verpasste es Gernlinden trotz zweimaliger Führung, näher ans Verfolgerfeld heranzuschnuppern.

Gruppe 1

SC Malching - SC Schöngeising 2:3 (1:1)

Schwerer als erwartet taten sich die Schöngeisinger beim Schlusslicht. Valentin Grundei hatte zwar schnell für die Gästeführung gesorgt. Doch dann drehten die Malchinger die Partie mit zwei Treffern bis kurz nach der Pause. Erst in der Schlussviertelstunde stellten Florian Brandmair und erneut Grundei den Favoritensieg sicher.

SpVgg Wildenroth - TSV Türkenfeld 3:1 (0:0)

Die ersten 45 Minuten waren für die Wildenrother zum Vergessen. „Das Beste dran war der torlose Halbzeitstand“, sagt Sprecher Jürgen Throm. Türkenfeld machte das Spiel, versäumte es aber, seine Überlegenheit in Tore umzumünzen. Das sollte sich rächen. Denn unmittelbar nach Wiederbeginn sorgte der eingewechselte A-Jugendspieler Benedikt Kuhn für die Wildenrother Führung. Der 1:1-Ausgleich durch Fabian Hochholzer hatte auch nur zwei Minuten Bestand. Alexander Watzke antwortete prompt mit dem 2:1. Am Ende krönte Kuhn seine starke Leistung mit seinem zweiten Tor.

SV Adelshofen - SV Haspelmoor 6:0 (5:0)

Auch in dieser Höhe völlig verdient fertigte Adelshofen die Gäste aus dem Haspelmoor ab. Die Treffer erzielten Quirin Multerer, zweimal Lukas Scherer und dreimal Stefan Högenauer, dem mit dem 6:0 per Seitfallzieher ein Treffer der Marke „Tor des Monats“ gelang.

RW Überacker - FC Aich II 2:3 (1:3)

Eine verpennte erste Halbzeit kostete Überacker mögliche Punkte. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, konstatierte Rotweiß-Abeteilungsleiter Andreas Froschmeier. Die Quittung war ein 0:3-Rückstand nach Toren von Norbert Grommes und zweimal Adnan Velic. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte Dragos Jurca jedoch auf 1:3 verkürzen. Das war offenbar der Weckruf für die Hausherren. Denn nach dem Seitenwechsel musste sich Aich verstärkt den Angriffsbemühungen der Gastgeber erwehren. Alleine: „Wir haben einfach nichts reinbekommen“, sagt Froschmeier. Lediglich Christian Haag traf kurz vor Schluss per Elfmeter zum 2:3 – zu wenig.

Gruppe 2

ASV Biburg - SV Puchheim 1:11 (0:4)

So haben sich die Biburger den Wiederbeginn nach der Corona-Pause sicher nicht vorgestellt. Lagen sie gegen die Tabellennachbarn aus Puchheim zur Pause schon mit vier Toren im Hintertreffen, so brachen in der zweiten Halbzeit alle Dämme. Erfolgreichster Torschütze war Sebastian Cloes mit vier Treffern. Außerdem netzten Michael Mayerhofer, Marco Angler (je 2), Xaver Sedlmaier und Sebastian Steer für Puchheim ein. Biburgs Simon Schwojer traf ins eigene, Kilian Dräxler zum ASV-Ehrentor ins richtige Tor.

FC Puchheim - SC Wörthsee 3:0 (0:0)

Eine Halbzeit lang benötigten die Puchheimer nach dem Re-Start Anlauf. Dann machten sie dort weiter, wo sie vor Corona aufgehört hatten: mit dem Toreschießen und dem Siegen. Nach torloser erster Hälfte ließ Goalgetter Lennard Riedel den Knoten unmittelbar nach Wiederbeginn platzen. Der beste Sturm der Liga hatte damit aber noch nicht genug. Nach etwas mehr als einer Stunde ließ Salar Wadi das 2:0 folgen. Den Schlusspunkt setzte erneut Riedel eine gute Viertelstunde vor Schluss.

TSV Gernlinden - TSV Pentenried 3:3 (2:0)

Zweimal verspielten die Gernlindner Hausherren eine Führung. Zur Pause sah es noch nach einer klaren Angelegenheit für die Hausherren aus. Christofer Welser und Paul Kink hatten die Tore zum 2:0 eingeschenkt. Doch Pentenried konnte bis zur 79. Minute ausgleichen. Auch das 3:2 durch Patrick Heiny war nicht genug. In der Schlussminute ließen sich die Gernlindner doch noch zwei sicher geglaubte Zähler abnehmen.  ad

Auch interessant

Kommentare