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Überflügelt: Die Kicker des TSV West (grün) waren gegen Alling nicht nur optisch obenauf. 

Moorenweis baut Tabellenführung mit Sieg in Inning aus

Alle Spiele: Strafstoß-Tor von Patrick Saur entscheidet  Spitzenspiel

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Die Emmeringer Schützenhilfe gegen Weßling macht es möglich: Der TSV Moorenweis hat seinen Vorsprung in der Tabelle zum Auftakt der Frühjahrsrunde ausgebaut.

Am anderen Ende des Tableaus freut sich Wildenroth über den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

SV Inning - TSV Moorenweis 0:1 (0:1) – Ein Strafstoß durch Patrick Saur nach einer guten halben Stunde brachte die Entscheidung im kampfbetonten Spitzenspiel. Die Inninger agierten bevorzugt mit weiten Bällen. „Aber das wussten wir, und das haben wir auch gut verteidigt“, sagte der Moorenweiser Coach Johannes Schöttl. Die Vorentscheidung verpassten die Spitzenreiter, als der auch im Brucker Landkreis bekannte ehemalige Bayernligakeeper Lukas Welzmüller im Inninger Kasten das zweite Gegentor mit einer starken Parade verhinderte. Danach startete Inning seine Schlussoffensive, gegen die sich die Moorenweiser aber erfolgreich stemmten.

FC Emmering - SC Weßling 2:2 (1:1) – Erst sechs Minuten vor Schluss wurden die Emmeringer gegen den Tabellenzweiten aus den Siegträumen gerissen. Allerdings lässt FCE-Coach Daniel Stapfer keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Ergebnis am Ende gerecht war. „Wir waren nach unserer Führung viel zu passiv“, sagte er. So entwickelte sich nach dem 2:1 durch Karol Kopec eine Weßlinger Druckphase, der Emmering nicht bis zum Schluss standhalten konnte. In Halbzeit eins hatte Steffen Schlosser die frühe Weßlinger Führung ausgeglichen.

TSV West - TSV Alling 2:1 (1:1) – Nach sieben Monaten feierte West-Torjäger Muzzi Gür sein Comeback. Ein Treffer gelang ihm aber nicht. Vor der Pause scheiterte er an der Latte. Und kurz danach leitete er mit einem schwachen Rückpass auch noch den Allinger Ausgleich durch Andreas Altmann ein. Laut West-Sprecher Werner Lenk ein verdientes Pausen-1:1 – trotz des Führungstores von Edvin Selimovic. „Wir waren nicht gut.“ So hatte Alling bei zwei Aluminiumtreffern kein Glück. Nach der Pause steigerten sich die Hausherren und kamen durch Mehmet Acikgöz noch zum Sieg in einer Partie, die laut TSV-Coach Thorsten Kuhls „eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel war“.

SV Germering - Gautinger SC 5:2 (1:2) – Bis kurz vor der Pause sah es für die Germeringer nach einer Blamage gegen das Schlusslicht aus. Mit 0:2 lagen sie in Rückstand, ehe Torjäger Robert Weidel mit dem Anschlusstreffer der Weckruf gelang (40.). In einer starken zweiten Halbzeit sorgten Jose Nogueira mit einem Doppelpack – einmal davon per Elfmeter – sowie erneut Weidel und Philipp Schlederer doch noch für einen standesgemäßen Sieg.

SpVgg Wildenroth - VSST Günzlhofen 3:1 (2:0) – Dank des Sieges ziehen die Wildenrother an den spielfreien Egenburgern und Türkenfeldern vorerst vorbei auf einen Nichtabstiegsplatz. Dabei hätte der Wind die Partie auf dem exponiert gelegenen Platz der SpVgg beinahe verweht. Doch die Hausherren kamen mit den Verhältnissen gut zurecht und gingen durch zwei Flachpässe in die Tiefe auf Alexander Dotterweich und Alexander Watzke mit 2:0 in Führung. Günzlhofen hatte indessen mit einem Pfostentreffer kurz vor der Pause Pech. „Wenn so einer reingeht, kann ein Spiel schon mal anders laufen“, sagte auch Wildenroths Sprecher Jürgen Throm. Kurios dann der Anschlusstreffer durch Kelvin Gomez: Dessen Schuss versprang durch einen Platzfehler und trudelte an Keeper Thomas Urban vorbei ins Netz. Doch kurz darauf sorgte Dominik Mauritz mit dem 3:1 für die Entscheidung. 

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