„Eigentlich habe ich fast das Gefühl, dass wir gewonnen haben“

SV Mammendorf: Böck Doppelpack und Überzahl reichen FC Aich nicht zum Sieg

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Die zweiten Mannschaften des SV Mammendorf und des FC Aich haben sich mit 2:2 getrennt. Die Gastgeber lagen mit zwei Toren hinten, bewiesen aber am Ende große Moral

Mammendorf/Aich – Die zweite Mannschaft des FC Aich ist in der A-Klasse 1 weiter ungeschlagen, den gefühlten Aufwärtstrend aber kann der Unterbau des SV Mammendorf für sich verbuchen. Mammendorfs Trainer Felix Mayer hatte daher weit mehr Grund, dem mit zunehmender Spieldauer stärker werdenden Regen mit einem Lächeln zu begegnen. „Eigentlich habe ich fast das Gefühl, dass wir gewonnen haben“, zeigte er sich zufrieden.

Noch eine Viertelstunde vor Schluss hatte sich das zumindest kleine Happy End der Mammendorfer noch nicht angedeutet. Deren Keeper Maximilian hatte ein Luftloch geschlagen und so den zweiten Aicher Treffer ermöglicht. Später musste Raphael Langmann lernen, dass sich Schiri Önder Kücük aus Fürstenfeldbruck nicht auf der Nase herumtanzen lässt. Langmann wollte nach einem Foul die Gelbe Karte nicht zur Kenntnis nehmen und versuchte sich in der eigenen Hälfte zur verstecken. Kücük reagierte aber eine Spur zu publikumswirksam: „Erst Gelb für das Foul, dann Rot fürs Weglaufen.“ Zu hören war das über das halbe Spielfeld.

SVM-Coach Mayer befand beide Situationen für unnötig, konnte aber die Moral seiner Schützlinge bewundern. „Heute haben wir uns nicht hängen lassen.“ Dass eine Doppelchance in der Schlussminute beinahe noch den dritten Treffer gebracht hätte, ärgerte ihn nur kurz. „Man muss zufrieden sein, wenn man in Unterzahl zwei Tore aufholt“, so Mayer.

Seinem Kollegen Adnan Velic war die Verärgerung dagegen anzusehen. Die verpackte er erstmal in ein Kompliment an den Gegner. „Die Mammendorfer haben nicht aufgegeben, deshalb haben sie den Punkt verdient.“ Trotz des Vorsprungs habe er das Gefühl gehabt, dass das Spiel noch nicht entschieden sei. In der Tat war von außen sichtbar, dass die an sich ballsichereren Gäste mehr und mehr Respekt vor den Mammendorfer bekamen.

Das Gefühl sollte Velic nicht täuschen. Er selbst machte das daran fest, dass „ich bei uns drei Totalausfälle gesehen habe“. Die er freilich nicht öffentlich an Namen festhalten wollte. Doch der leicht brummige Ton bei Velic blieb. „Wir hatten es nicht verdient, zu gewinnen.“ Doch den Vorsprung hätte man nicht hergeben dürfen.

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