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Der TSV Gernlinden gewann das Turnier der im regulären Punktspielbetrieb aktiven Mannschaften. 

Mammendorf richtet Hallenturnier nach alten Regeln aus 

SV Mammendorf verzichtet auf Futsal-Regeln

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Zu einem vollen Erfolg – wenn auch aus Sicht des Veranstalters nicht in sportlicher Hinsicht – wurden die beiden Hallenturniere, die der SV Mammendorf durchführte.

Den Wanderpokal, den die Alt-Herren-Abteilung anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens spendiert hatte, holte sich der TSV West. Den Wanderpokal der Stadtwerke Fürstenfeldbruck gewann der TSV Gernlinden.

Die Erkenntnis von Mammendorfs Manager Robert Böck: „Alle Mannschaften haben sich riesig gefreut, mal wieder nach den alten Regeln mit Rundumbande und auf große Tore zu spielen.“ Einzig den sprungreduzierten Ball hatte Böck vom beim Verband üblichen Futsal-Modus für „seine“ Turniere übernommen. „Da wird nicht so gebolzt wie mit dem Hallenfilzball“, begründete Böck die Maßnahme.

Das zunächst mit zehn Mannschaften durchgeführte Ü32-Seniorenturnier gewann der TSV West. Die Brucker hatten schon nach Abschluss der Gruppenphase die Konkurrenz aus Maisach, Wildenroth, Überacker und Untermenzing hinter sich gelassen. Im Halbfinale besiegten die mit Trainer Thomas Stehle angetretenen Westler den TSV Geiselbullach knapp mit 3:2. In der zweiten Gruppe zogen Odelzhausen und der Geiselbullach in die Halbfinals ein. Althegnenberg, Mammendorf III und Jesenwang folgten auf den Plätzen drei bis fünf in dieser Gruppe. Odelzhausen setzte sich mit 4:2 gegen Maisach durch und zog ins Endspiel ein.

Auch im Finale schossen die Westler einen Treffer mehr als der Gegner aus Odelzhausen und sicherten sich mit 4:3 den erstmals ausgespielten Wanderpokal der AH-Abteilung. Jeweils mit sieben Treffern waren Mehmet Acikgöz (West) und Alexander Wagner (Maisach) die erfolgreichsten Torschützen.

Auch um den Wanderpokal der Stadtwerke kämpften über zehn Mannschaften, die unter freiem Himmel im regulären Punktspielbetrieb aktiv sind. Dabei zogen nach den Gruppenspielen der TSV Gernlinden, Mammendorf, SC Maisach und der SV Türk Dachau in die Halbfinals ein. Günzlhofen, Adelshofen und Wildenroth blieb der Einzug ins Halbfinale ebenso versperrt wie in der zweiten Gruppe dem SV Mammendorf II, TSV West und Geiselbullach.

Nach einem 4:3-Sieg über Türk Dachau zog Gernlinden ins Finale ein, während Maisach erst nach einem Neun-Meter-Schießen mit 6:5 über die Gastgeber Mammendorf den Sprung schaffte. So avancierte das Finale zwischen Gernlinden und Maisach zu einem echten Derby. Erneut erwiesen sich Gernlindens Schützen als treffsicherer. Nach dem 1:1 in der regulären Spielzeit gewann der TSV das Neun-Meter-Schießen mit 4:3-Toren.

Zum besten Torhüter wurde Alexander Oestreich (Mammendorf) und zum besten Spieler Daniel Minoli (Adelshofen) gewählt. Die Torschützenwertung teilte sich der erneut eingesetzte West-Stürmer Mehmet Acikgöz diesmal mit Gernlindens Markus Heller. Beide brachten es auf sieben Treffer. 

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